Landeschefs sauer

Riesen-Ärger über "Schul-Schwindel"

© APA/BKA/DRAGAN TATIC
Länder wollen diese Woche noch mal über frühere Öffnung der Schulen sprechen.
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Wien. Es war eines der Hauptargumente der Bundesregierung bei der Lockdown-Sitzung mit den Landeshauptleuten am Samstagabend im Kanzleramt: Südtirol und die Schweiz würden nach Öffnungen nun in einen harten Lockdown gehen. Das berichten mehrere Sitzungsteilnehmer gleichlautend gegenüber ÖSTERREICH.

Länder wollten Schulen öffnen. Dabei hatten mehrere Landeshauptleute eigentlich auf Schulöffnungen gedrängt. Der Druck aus der Bevölkerung für Schulöffnungen sei zu groß. Aufgrund der Experten-Appelle habe man sich aber dazu entschieden, den Lockdown für die Schulen mitzutragen, so ein Landeshauptmann zu ÖSTERREICH.

Am Sonntag wurde dann bekannt: Sowohl in Südtirol als auch in der Schweiz haben die Schulen großteils weiter geöffnet – zumindest Volksschulen und Unterstufen.

Einige Landeshauptleute fühlen sich nun von der Regierung vor den Kopf gestoßen. In den nächsten Tagen wollen die Länder jetzt noch einmal über frühere Schulöffnungen diskutieren …