Fünf Kontrollpunkte
So erkennst du eine zertifizierte FFP2-Maske
Im öffentlichen Nahverkehr und beim Einkaufen müssen die Menschen ab Montag den 25.1 eine FFP2-Maske tragen. Auf dem Markt tauchen immer wieder Trittbrettfahren mit unterschiedlichsten Masken-Typen auf.
Wichtige Indikatoren für eine konforme FFP2 Maske
- FFP2 Masken müssen ein CE-Kennzeichnung haben, sowie eine vierstellige Nummer (Rückschluss für zugelassene Prüfstelle)
- Neben der Klasse beispielsweise FFP2 muss eine Leerstelle und der Zusatz “NR“ für nicht wieder verwendbar oder „“R“ wiederverwendbar oder auch „“D“ für Dolomitstaubtest bestanden stehen.
- Auch die Nummer und das Jahr der Veröffentlichung der Europäischen Norm muss auf der Maske zu finden sein.
- Auf der Verpackung konformer Masken stehen die Angaben und die Anschrift des Herstellers oder des Inverkehrbringers.
- Zudem sollte der Herstellername und eine Marke abgedruckt sein.
Wenn diese Punkte vorhanden sind, kann man mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit sagen, dass es sich um eine geprüfte FFP2-Maske handelt.
Unterschied: FFP- und CPA-Masken
Das aufwändige Zulassungsverfahren für FFP-Masken wurde im Zuge der Corona-Pandemie zeitweise vereinfacht. Da sich die Versorgung mit Masken in den vergangenen Monaten wieder entspannte, wurde die Ausnahmeregelung zum 30. September 2020 beendet. Voraussetzung für die vereinfachte Zulassung war, dass die Masken bereits in den USA, Kanada, Japan oder Australien verkehrsfähig sein mussten. Diese Masken sind als Corona-Pandemie-Atemschutz (CPA) Masken gekennzeichnet und dürfen nicht als FFP2-Masken verkauft werden. Die CPA-Masken, die auch nach der Beendigung des vereinfachten Zulassungsverfahrens noch auf dem Markt sind, dürfen weiter verkauft werden.