Statt schulfrei "Distance Learning"

Streit um verlängerte Oster-Ferien

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Fünf Tage länger Ferien oder zurück in den Fernunterricht – Lehrer gegen Betreuung.
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Wien. Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) lässt Lehrer, Eltern und Schüler vorerst im Unklaren, wie es mit der Schule weitergehen wird. Trotz intensiver Verhandlungen ist man am Montag zu keiner Lösung gelangt. Heute könnte eine Videokonferenz mehr Klarheit bringen.

Auf der einen Seite wollen Eltern den Schulbetrieb aufrechterhalten, weil sie für ihre Kinder eine Betreuung brauchen.
Andererseits pochen die Unabhängigen Lehrergewerkschafter der ÖLI-UG auf die regionale Schließung der Schulen nach Ostern für zwei Wochen und Fernunterricht ohne mögliche Präsenzphasen, bis die Sieben-Tage-Inzidenz auf Vorarlberg-Niveau ist.

Längere Ferien ohne Unterricht ausgeschlossen

Osterferien. Längere Ferien soll es nicht geben, das steht für das Bildungsministerium fest. Der Schulpflicht müsse man auf jeden Fall nachkommen, heißt es. Falls die Schulen geschlossen werden sollten – gestern kam man in der Frage zu keiner Einigkeit –, dann wäre eine längere Umstellung auf „Distance Learning“ möglich.
Fernunterricht diskutiert. Die Schulen könnten nach den Osterferien also direkt auf Fernunterricht schalten. Und falls die Lehrer rund um die Gewerkschaft ÖLI-UG sich noch durchsetzen, soll es auch keine Betreuung an der Schule geben.

Vorarlberg im Voll-Betrieb? „Wenn in Vorarlberg die ­Lokale öffnen dürfen, ist schwer verständlich, wieso die Schüler gleichzeitig im Schichtbetrieb sind“, sagt Christoph Drexler von der Elternvertretung. Wo es die Inzidenzen ermöglichen, sollen alle Schüler täglich in die Schule. Derzeit gibt es nur an Volksschulen an fünf Tagen Präsenzunterricht, sonst herrscht an den Schulen Schichtbetrieb.