Mallorca, Kanaren jetzt Risikogebiete

Warnung vor Einreise nach Spanien

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Urlaubs-Hammer: Die deutsche Regierung stuft ganz Spanien als Risikogebiet ein.
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Madrid/Berlin. Die 7-Tage-Inzidenz in Spanien schnellte zuletzt wieder auf 201 empor. Bisher führte die deutsche Bundesregierung nur einzelne Städte und Regionen als Risikogebiet. Nun warnt das Robert-Koch-Institut aber vor dem ganzen Land – also auch vor Reisen nach Mallorca, Menorca, Ibiza oder die Kanarischen Inseln.

Grund sind die drastischen Anstiege der Fallzahlen. Als Risikogebiete gelten jene Regionen, in denen die Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen über 50 liegen. Für Rückkehrer bedeutet das Quarantänepflicht. Ein negatives Testergebnis oder Impfnachweise heben allerdings die Quarantänepflicht auf.

Österreich verstärkt Kontrollen am Airport

Keine Verbote. Deutschland wird demnächst Zypern als Hochinzidenzgebiet einstufen. Wer dort Urlaub macht und nicht geimpft oder genesen ist, muss künftig für fünf bis zehn Tage in Quarantäne.

Auch das österreichische Gesundheitsministerium trifft aufgrund der aktuellen Entwicklungen bei Reiserückkehrern aus Spanien Vorkehrungen. Bei der Kontrolle an den Flughäfen werde ein risikobasierter Ansatz verfolgt, so eine Sprecherin.

Künftig werden Flieger aus Spanien verstärkt in den Fokus der Kontrollen gerückt. Zudem werde Reisenden aus Spanien "dringend empfohlen, vor sowie unmittelbar nach der Einreise einen PCR-Test durchzuführen, falls keine vollständige Immunisierung oder kein gültiges Genesungszertifikat vorliegt". Ob Spanien von Österreich als Risikogebiet eingestuft wird, ist allerdings noch völlig offen.

Mallorca war Mitte März von der Liste der Risikogebiete gestrichen worden.