Ab 10. Juni kommt die Sperrstunde um 24
Wie wann geöffnet werden soll
Am Freitag soll es offiziell werden. Das Papier zur Öffnung liegt bereits vor.
Wien. Am Freitag wollen Kanzler Sebastian Kurz und Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein mit Landeshauptleuten und Experten über die weiteren Öffnungsschritte „beraten“. In Wirklichkeit liegt der detaillierte Plan für weitere umfassende Öffnungen aber bereits jetzt vor:
Sperrstunde Mitternacht, im Juli dann aufgehoben
- 10. Juni: Gesundheitsminister Mückstein hat den 10. Juni als Öffnungstermin genannt. In der ÖVP gilt die Devise „Je früher, desto besser“. Alles läuft also auf weitere Öffnungen am 10. Juni hinaus.
Ab diesem Tag soll die Sperrstunde zunächst von 22 Uhr auf Mitternacht verlängert werden. Einige Länderchefs würden die Sperrstunde gleich auf 1 Uhr Früh legen.
- Per 1. Juli – dann sollen über 40 Prozent der Bevölkerung immunisiert sein – könnte die Sperrstunde zur Gänze fallen – rechtzeitig für die Tourismussaison. Das würde dann freilich auch das Go für die Nachtgastronomie bedeuten. Ab 1. Juli könnten auch die Personenbeschränkungen für Indoor-Veranstaltungen von 1.500 auf 3.000 ausgeweitet werden.
Acht Leute im Indoor-Lokal und MNS statt FFP2
- Gastronomie: Ebenfalls bereits am 10. Juni soll die Personenbeschränkung in der Indoor-Gastronomie gelockert werden. Statt wie bisher vier Personen sollen zunächst acht Erwachsene in der Indoor-Gastronomie an einem Tisch sitzen können. Per 1. Juli könnte die Beschränkung outdoor fallen und im geschlossenen Raum noch einmal ausgeweitet werden.
Zudem – das ist eine Forderung der Gastronomie – soll spätestens ab Juli die FFP2-Pflicht in der Gastronomie für Personal und Kunden fallen. Es sollen aber MNS – etwa die chirurgischen Masken – bleiben.
Masken bleiben in Handel, Öffis und Schulen
- Masken: Generell – das ist vor allem eine Preisfrage – sollen ab 17. Juni auch in Handel, Öffis und Schulen MNS statt FFP2 gelten. Die Maskenpflicht in diesen Bereichen soll aber auch im Sommer gelten.