Vorwürfe gegen Martin Rutter
Wüster Streit der Corona-Leugner
Der gerade bei Querdenkern beliebte Martin Rutter, der als Organisator hinter einer Vielzahl von Demos gegen die Corona-Maßnahmen steht, sieht sich aktuell heftigen Vorwürfen ausgesetzt. Und die kommen ausgerechnet aus der Szene der Corona-Leugner. Das berichtet der einschlägige Blog "Report24". Inwiefern die Vorwürfe der Wahrheit entsprechen, werden Gerichte klären müssen.
Eine Vielzahl an Vorwürfen
Hintergrund des Streits: Thomas Schaurecker, selbst immer wieder auf Corona-Demos anzutreffen und Ex-FPÖ-Politiker, erhebt in seinem Video-Blog mehrere Vorwürfe gegen Martin Rutter. So ist die Rede von Planungen bzw. Aufrufen zu Gewalt auf einer Demo im Wiener Schweizergarten, die „vermutliche“ Veruntreuung von Spendengeldern und die Planung zum Einsatz von Hooligans auf Corona-Demos um gezielt Gewalttaten zu verüben. Schwere Vorwürfe also von Thomas Schaurecker, der anders als Rutter die Gefährlichkeit des Virus ernstnimmt und selbst zur Einhaltung der Maßnahmen aufruft.
Auch die geplante Eskalation gegen die Polizei auf Corona-Demos wirft Schaurecker Rutter vor. Noch heftiger sind die übrigen Vorwürfe Richtung Rutter , die ihm nationalsozialistische Wiederbetätigung vorwerfen. Es existiert laut Schaurecker ein Dokument, welches diese Vorwürfe belegen soll. Skurril: Rutter soll laut Schaurecker mit staatlichen Behörden und dem BVT zusammengearbeitet haben.
Klärung vor Gericht
Rutter selbst weist die Anschuldigungen seines einstigen Mitstreiters zurück und will nun Klagen. Der Streit der Corona-Leugner wird nun vor Gericht ausgetragen. Bereits seit Monaten hat sich Rutter aus der Demo-Szene zurückgezogen um die Vorwürfe gegen ihn abzuwarten. Für alle Genannten gilt die Unschuldsvermutung