"Feuchter" Jänner

Statt Dry January: Warum der Damp January viel besser ist

09.01.2026

Der Trend des „Dry January“ hat sich in den letzten Jahren stark verbreitet. Einen Monat lang verzichtet man dabei komplett auf Alkohol. Doch der strikte Verzicht fällt vielen schwer. Deshalb setzen immer mehr Menschen auf eine sanfte Alternative: den „Damp January“.

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Dass Alkohol schädlich ist, weiß jeder. Um dem Körper eine Pause zu gönnen und seine Trinkgewohnheiten zu hinterfragen, setzen viele auf den Dry January, wo man einen Monat lang auf Alkohol verzichtet. Doch der strikte Verzicht fällt vielen schwer, besonders im Jänner, der für berufliche Neustarts, zahlreiche soziale Treffen und den Winterblues bekannt ist. Aus diesem Grund setzen immer mehr Menschen auf eine sanfte Alternative: den „Damp January“.

Der Damp January: Eine sanfte Alternative

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Beim Damp January handelt sich um eine weniger restriktive Form des Dry January, bei dem es nicht um einen radikalen Verzicht, sondern um eine bewusste Reduzierung des Alkoholkonsums geht. Der Jänner bleibt dabei nicht ganz „trocken“, sondern nur leicht „feucht“. Der Fokus liegt darauf, den eigenen Konsum zu reflektieren und zu verringern, ohne sich dem strikten Alles-oder-nichts-Prinzip zu unterwerfen. Es geht nicht um Perfektion, sondern um bewusste Reduzierung.

Weniger trinken - mehr genießen

Der positive Einfluss einer reduzierten Alkoholaufnahme auf die Gesundheit ist nicht zu unterschätzen. Experten sind sich einig: Wenn Sie Ihren Alkoholkonsum reduzieren, tut das nicht nur Ihrer Leber gut, sondern auch Ihrem Blutdruck und Ihrer Psyche. Sogar das Risiko für Herzkrankheiten und Krebs sinkt und auch die Schlafqualität und Ihr Hautbild profitiert von weniger Alkohol.

Nachhaltiger als der Dry January

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Ein weiterer Pluspunkt des Damp January: Er hat das Potenzial, langfristige Veränderungen zu unterstützen. Das bedeutet, dass Sie nicht nur für vier Wochen auf Alkohol verzichten, um dann in alte Muster zu verfallen. Vielmehr geht es darum, das Konsumverhalten über das ganze Jahr hinweg zu überdenken. Die wahre Veränderung passiert nicht in einem Monat, sie entsteht durch eine dauerhafte und bewusste Reduzierung der Trinkgewohnheiten. Ein paar alkoholfreie Tage pro Woche oder kleinere Mengen beim Trinken können langfristig viel mehr bewirken als ein einmaliger Verzicht.

Kein radikaler Verzicht

Besonders für Menschen, die regelmäßig größere Mengen Alkohol konsumieren, ist der Damp January eine gute Lösung. Denn abrupt auf Alkohol zu verzichten, kann gefährlich sein und zu unangenehmen Entzugssymptomen führen. Hier ist der Damp January die sanfte, sichere Möglichkeit, den Konsum langsam und kontrolliert zu reduzieren, ganz ohne Stress und Gefahren.

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