Vom Kondom zur "Pille ohne Pause"

Was kann meine Verhütung?

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Alles über die häufigsten methoden und die „Pille ohne Pause“
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Der Schutz vor ungewollter Empfängnis ist fester Bestandteil des verantwortungsvollen Sexuallebens. Doch nicht nur Schwangerschaft steht im Fokus: Auch Individualismus und nicht zuletzt Trends informieren heute die Wahl des Verhütungsmittels.

Die schönste Sache der Welt ist nicht ohne ihre Risiken. Denn obgleich sie uns zweifelsohne näherbringt, so können manche Folgen des Geschlechtsverkehrs weniger erfreuen und wieder andere das Leben gar auf den Kopf stellen. Eine solche Konsequenz: ungewollte Schwangerschaft. Um ihr vorzubeugen, braucht es Verhütungsmittel, die wirksam und sicher sind. Ein symbolischer Richtwert für diese Wirksamkeit ist der sogenannte „Pearl-Index“: Er gibt an, wie viele sexuell aktive Frauen trotz Verwendung einer bestimmten Methode zur Empfängnisverhütung innerhalb eines Jahres schwanger werden. Je niedriger der Pearl-Index ausgewiesen ist, desto sicherer ist die entsprechende Methode. Der Referenzwert sind dabei immer 100 Frauen. Ein Index von 1 bedeutet also, dass eine Frau aus 100 trotz Verhütung mit dieser Methode schwanger wurde. Der Pearl-Index kann jedoch immer nur als Richtwert betrachtet werden, da die tatsächliche Zuverlässigkeit in hohem Maße von der individuell richtigen Anwendung ­abhängt. Essenzieller Teil dieser Vorsorge ist das Wissen rund um den weiblichen Zyklus. Denn während Männer in der Theorie immer zeugungsfähig sind, ist der weibliche Körper nur in einem bestimmten Zeitfenster fruchtbar. Leider wird genau dieser Umstand oft zum Anlass für Fahrlässigkeit genommen.