Laut Umfrage

Zeitumstellung: DIESE Personen leiden besonders unter dem Mini-Jetlag

26.03.2026

Zweimal im Jahr das gleiche Chaos: Die Zeitumstellung bringt unseren Körper komplett aus dem Takt. Doch eine Studie aus dem letzten Jahr zeigt, bestimmte Gruppen leiden mehr unter dem "Mini-Jetlag" als andere. 

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Jedes Jahr im Frühling und Herbst stellt sich die gleiche Frage: Müssen wir die Uhr vor- oder zurückdrehen? Was nach einer kleinen Änderung klingt, ist für unseren Biorhythmus ein gewaltiger Kraftakt. Eine repräsentative Forsa-Umfrage, erschienen im Oktober 2025, befragte über 1000 Menschen und zeigt das ganze Ausmaß des Mini-Jetlags

Zeitumstellung: Die Symptom-Liste

Die Ergebnisse der Studie sind auffällig. Der Körper verzeiht den künstlichen Eingriff in die innere Uhr nicht so leicht. Die häufigsten Beschwerden der Betroffenen sind: 

  • 75 Prozent klagen über massive Müdigkeit und Abgeschlagenheit.
  • 65 Prozent leiden unter Einschlafproblemen oder regelrechten Schlafstörungen.
  • 40 Prozent (vier von zehn) haben mit Konzentrationsproblemen zu kämpfen.
  • Ein Drittel ist gereizt und dünnhäutig.
  • 16 Prozent berichten sogar von depressiven Verstimmungen. 

Der Geschlechter-Check: Frauen leiden deutlich mehr

Besonders auffällig ist der Unterschied zwischen den Geschlechtern. Während Männer die Zeitumstellung oft locker wegstecken, geht es den Frauen deutlich schlechter. 39 Prozent der Frauen geben an, unter gesundheitlichen Problemen durch die Zeitumstellung zu leiden, das ist fast doppelt so viel wie bei den Männern (24 Prozent). 

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Je älter, desto schwieriger

Auch das Alter spielt eine entscheidende Rolle dabei, wie gut wir den Mini-Jetlag verkraften. Während die 18- bis 29-Jährigen mit rund 30 Prozent Betroffenen noch vergleichsweise glimpflich davonkommen, sieht es bei der Generation 45+ düsterer aus: Bei den 45- bis 59-Jährigen leiden bereits 34 Prozent unter den Folgen. 

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Um den Körper zu entlasten, raten Expert:innen dazu, die Umstellung schrittweise anzugehen. Gehen Sie bereits in den Tagen davor jeweils 10 bis 15 Minuten früher ins Bett und verzichten Sie am Tag der Umstellung auf schweren Alkohol oder zu spätes Essen. 

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