"Ich war der Böse"

Boris Becker über Affäre, Rosenkrieg und Respekt für Barbara Becker

03.03.2026

Boris Becker spricht so offen wie lange nicht über das Ende seiner Ehe mit Barbara Becker. In einem Podcast blickt der frühere Tennis-Star auf Affäre, öffentliche Vorwürfe und den langen Weg zu einem respektvollen Miteinander zurück. 

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Auslöser der Trennung war Beckers Affäre mit Angela Ermakova. Als öffentlich wurde, dass aus dem Seitensprung Tochter Anna (25) hervorgegangen war, zerbrach die Ehe mit Barbara Becker, der Mutter seiner Söhne Noah (32) und Elias (26). Im "The Louis Theroux" Podcast übernimmt Becker klar Verantwortung. "Ich habe sie betrogen, daran besteht kein Zweifel", sagt der 58-Jährige.

Vom Held zum „Bösewicht“

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Nach der Trennung folgte ein öffentlicher Rosenkrieg. Becker beschreibt rückblickend, wie sehr die Stimmung damals gegen ihn gekippt sei. "Wir haben das also hinter uns gelassen. Nach unserer Scheidung gab es ein paar Szenen. Aber es ist schon so lange her."

Vieles sei verblasst. "Ich muss wirklich lange überlegen, was da alles nicht so nett von ihr war." Entscheidend sei die Wahrnehmung gewesen: "Sie hatte die Macht, weil ich der Bösewicht war. Sie hat eine ordentliche Abfindung bekommen. Und sie hat begriffen, dass niemand perfekt ist."

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Respekt nach 25 Jahren

Trotz der schwierigen Zeit spricht Becker heute respektvoll über seine Ex-Frau. "Trotzdem haben wir es geschafft, eine Beziehung aufzubauen, die auf Respekt beruht. Sie ist eine wundervolle Mutter für meine beiden ältesten Söhne."

Auch seine eigene Vaterrolle betont er: "Ich bezeichne mich gern als guten Vater. Ich habe mich wirklich gut um meine beiden Ältesten gekümmert, obwohl sie damals nicht in Europa lebten, sondern nach Miami gezogen sind."

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Vom einstigen Rosenkrieg sei heute nichts mehr zu spüren. "25 Jahre später betrachten wir uns trotz allem, was passiert ist, immer noch als eine eng verbundene Familie."