Peinlich

"Sehr lieblos!" Shitstorm für Geiss-Töchter nach Muttertags-Gruß

11.05.2026

In der schillernden Welt der High Society gehört das Teilen von Familienmomenten zum guten Ton – doch Carmen Geiss dürfte bei ihrem jüngsten Posting auf Instagram ein bisserl zu tief in die private Kiste gegriffen haben.  

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Carmen Geiss nutzte den Ehrentag der Mütter für einen ungewöhnlich tiefen Einblick in ihr Seelenleben. In einem umfangreichen Beitrag reflektierte die 61-Jährige ihre Freude über die Überraschung ihrer Kinder: „Es gibt für eine Mutter kaum etwas Schöneres, als zu spüren, dass die eigenen Kinder einen von Herzen lieben“, so die sichtlich bewegte Society-Lady. Dass ihre Töchter mit 21 und 22 Jahren noch so eng an ihrer Mutter hängen, sei für sie heute „leider keine Selbstverständlichkeit mehr.“

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Doch hinter dem mütterlichen Stolz verbirgt sich eine schmerzhafte Vergangenheit, die Carmen an diesem Tag erneut thematisierte. „Nach neun Fehlgeburten und einer Eileiterschwangerschaft weiß ich jeden einzelnen Moment mit meinen Kindern noch mehr zu schätzen. Für mich sind sie wirklich ein Geschenk Gottes“, gestand sie ihren Followern.

Wenn „Liebe“ zur Belustigung gerät

Doch genau diese „Geschenke Gottes“ sorgten mit ihrer Aufmerksamkeit für Gesprächsstoff der weniger feierlichen Art. Auf dem geposteten Foto präsentiert sich Carmen Geiss mit einem prachtvollen Blumenstrauß und einer Karte, die im direkten Vergleich eher bescheiden anmutet. Während die Mutter noch schwärmte – „Und wenn man dann noch diese liebevoll geschriebene Karte liest, spürt man einfach, wie viel Liebe darin steckt“ – stürzte sich die Internet-Gemeinde bereits auf die Details.


 

Besonders pikant: Das Wort „Liebe“ taucht in dem handgeschriebenen Gruß zwar auf, doch die Art und Weise der Niederschrift sorgte für hämische Kommentare. Das Netz gab sich kritisch wie eh und je. So manchem Beobachter stach sofort ins Auge, dass es die Millionärs-Sprösslinge mit der Orthografie offenbar nicht allzu genau nehmen. Dass fast alle Nomen kleingeschrieben wurden, blieb nicht ungesühnt: „Süß ... man sieht aber, handschriftlich wurde nicht oft etwas geschrieben“, spöttelte ein Nutzer, während ein anderer fragte: „Schön, aber die Rechtschreibung ist vielleicht schon länger her ...?“

Zwischen „lieblos“ und Verteidigung

Auch die optische Gestaltung der Karte wurde zum Ziel der Kritik. „Ich finde die Karte sehr lieblos. An Muttertag darf es bunt, Glitzer und Schimmer sein“, urteilte eine Userin streng. Wo der gewohnte Glanz fehlte, sahen viele nur noch eine nachlässige Geste, die man im Zweifel besser für sich behalten hätte.

Dennoch gab es auch versöhnliche Stimmen, die den Schwestern zur Seite sprangen und zur Mäßigung aufriefen: „Eine Person postet eine süße Karte und Menschen haben nichts Besseres zu tun, als sich über ihre Schriftart und Rechtschreibung aufzuregen. Bitte gebt euer Handy ab und findet Glück und Empathie.“