Rechte unklar
Sieben Jahre nach seinem Tod (†85): Streit um Karl Lagerfelds Millionenerbe
28.01.2026Das Testament der verstorbenen Designer-Legende soll angefochten werden. Die Rechte seiner Erbe seien daher ungewiss.
Sieben Jahre nach dem Ableben von Karl Lagerfeld (†85) steht die Abwicklung seines millionenschweren Nachlasses erneut im Fokus. Der legendäre Modeschöpfer hatte testamentarisch sieben Personen aus seinem engsten Umfeld bedacht, darunter Françoise Caçote, die als „Mama“ der berühmten Katze Choupette gilt.
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Angehörige aus der Familie fanden in seinen letztwilligen Verfügungen hingegen keine Berücksichtigung. Nun kommt Bewegung in die Angelegenheit: Auf Veranlassung des monegassischen Testamentsvollstreckers Christian Boisson wurden die noch lebenden Nichten und Neffen Lagerfelds kontaktiert. In dem entsprechenden Schreiben wird festgehalten: „Die Auslegung dieses Testaments wird jedoch angefochten. Derzeit sind die Rechte der Erben daher ungewiss.“
Pflichtanteil für gesetzliche Erben?
Demnach steht im Raum, dass den gesetzlichen Erben doch ein Anteil am Vermögen des Designers zufallen könnte. Aus welchen Gründen das Testament angefochten wird, ist bislang nicht bekannt.
Lagerfelds Vermögen wird laut Manager Magazin mit 400 Millionen Euro beziffert. Er investierte in Immobilien (Paris, Monte Carlo, Rom, Vermont), in seine Kunstsammlung und Aktien. Lagerfeld selbst sagte zu Lebzeiten, dass er sein Testament unaufhörlich ändere: „Ein schräger Blick von jemandem, dann wird er gestrichen.“ Seine treueste Begleiterin war seine weiße Birma-Katze „Choupette“. Sie ist selbst ein Star, hat 278.000 Instagram-Follower, verdiente Millionen als Werbefigur (z. B. für Opel).