Nostalgie im Kino
Matthias Schweighöfer in der Russendisko
Ein zusammenbrechendes System, eine noch nicht existierende neue Ordnung und junge Leute, die nichts zu verlieren haben: Unbeschwerter und nostalgiegefütterter könnte ein Blick zurück auf die beginnenden 1990er Jahre in Ostberlin kaum sein als jener der Bestseller-Verfilmung "Russendisko". Wladimir Kaminer erzählte in seiner skurrilen Alltagsmomente-Sammlung von den Begebenheiten, die ihm und seinen Freunden als aufgeweckten russischen Auswanderern direkt nach dem Mauerfall in der noch existierenden DDR zustießen. Der deutsche Regisseur Oliver Ziegenbalg hat die Geschichten in einen vergnüglichen Freundschafts- und Liebesfilm mit Matthias Schweighöfer und ordentlichem Feel-Good-Gespür verfilmt. Ab Freitag (20.4.) im Kino.
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