Tragikomödie

„Madame Kika“ - Sozialarbeiterin wird im Kino zur Domina

16.01.2026

Prickelnder Kinostart für „Madame Kika“, bei dem eine Sozialarbeiterin aus einer Notsituation heraus ins Pornomilieu eintaucht.
  

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© Einhorn Film
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Die Welt von Sozialarbeiterin Kika (Manon Clavel) liegt in Trümmerhaufen. Sie ist zum zweiten Mal schwanger, als ihr Partner plötzlich stirbt und sie alleinerziehend mit ihrer Tochter ohne Wohnung und ohne Geld dasteht. Doch dann rät ihr eine Klientin am Sozialamt doch getragene Unterwäsche zu verkaufen und legt damit ganz neue Wege frei. Ins Sex-Business! Und als „Madame Kika“. Eine herrlich skurrile Sex-Komödie der französisch-belgischen Regisseurin Alexe Poukine die jetzt in ausgewählten Kinos läuft.

© Einhorn Film

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„Madame Kika“, das 2025 bei den Filmfestspielen in Cannes seine gefeierte Weltpremiere feierte, nähert sich tragikomisch und vorurteilsfrei der Sexarbeit. Unversehens landet Kika im Pornomilieu und steigt ins BDSM-Geschäft ein. Dass dabei schmutzige Unterwäsche, Dildos und neurotische Eltern ihren Weg ebenso kreuzen wie kollegiale Dominas, hätte sie nicht erwartet. Doch sie alle helfen ihr, nicht vollends unterzugehen und sich in dieser neuen Welt aus Schmerz, Macht und Lust zurecht zu finden.

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Manon Clavel wurde dafür bereits beim BRIFF in Brüssel mit dem „Best Actress Award ausgezeichnet. Dazu wurde der Film "Madame Kika" in München mit dem diesjährigenCineMasters Award als bester internationaler Film ausgezeichnet. 

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