Wenn Sie noch nicht genug vom Wiener Opernball haben, sei Ihnen dieses Buch ans Herz gelegt: Gesellschaftsredakteurin Polly Adler geht es nicht gut: Sie wurde soeben von ihrer Tätigkeit bei „Flash“ entbunden, muss sich mit über 50 nun unvorbereitet dem grausigen Thema Neuanfang widmen.
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Opernballabend gerät zur Katastrophe
Schoko. Da hilft als Ablenkung auch nicht der Abend am Opernball, denn Anarchisten zerstören das Glitz- und Glam-Geplänkel, die High Society ist entsetzt. Und so bleibt Polly nur eines übrig: Sie will ihrer Tradition frönen und noch auf eine heiße Schoki zu ihrer Freundin ins gediegene Hotel gehen. Doch was dort im Bottich schwimmt, ist mehr als ein Gemisch aus Kakao und Milch, denn eine schöne Leiche findet sich in der „Tschoklad“.
Polly Adler nun als Krimi-Protagonistin
Und genau das ist auch der Titel von Angelika Hagers Krimi: Pardon, aber da schwimmt eine Leiche in der Schokolade. Ganz in der üblichen, rasant-scharfzüngigen Polly-Adler-Manier schildert Journalistin und Autorin Angelika Hager hier einen Kriminalfall. Dass dieser gar so skurril anmutet, ist freilich nur der Anfang. Denn es fehlt hier weder an Originalität noch an Spannung. Tipp für alle, die gerne hinter die (erdachten) Kulissen des Opernballs schauen wollen.