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Salzburger Festspiele: Die neuen Kleider der Buhlschaft

© Franz Neumayr
Die Buhlschaft hat heuer die Hosen an: Caroline Peters trägt beim "Jedermann" rot glitzernden Hosenanzug zur Tischgesellschaft auf dem Domplatz.
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Nachdem ihre Vorgängerin im vergangenen Jahr den Weg für die Hose auf der "Jedermann"-Bühne ebnete, bringt die "Jahrhundert-Buhlschaft" Caroline Peters sie nun mit zur Tischgesellschaft. Beim Pressegespräch am Mittwoch enthüllte Kostümbildnerin Renate Martin den feuerrot glitzernden Hosenanzug, in dem Peters neben einem hautfarbenen Kleid ab 1. August ihren Jedermann verführen wird.

Jedes Jahr bekommt die Buhlschaft zwei neue Kleider, doch für das Jubiläumsjahr sollte es natürlich etwas besonders Spektakuläres werden. Das ist Kostümdirektor Jan Meier und seinem Team durchaus gelungen. Beide Kleider seien alleine durch Handarbeit entstanden, so fein seien Stoff und Materialien, bei denen auch Buhlschaft Caroline Peters viele Ideen eingebracht hat. "Caroline wollte eine rote Buhlschaft sein. Das Kleid ist eine Performance, selbstbewusst und weiblich. Bei der Tischgesellschaft geht die Buhlschaft an die Öffentlichkeit. Caroline Peters macht es zu ihrem Fest", erklärte Renate Martin.

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Ebenso aufwendig und mit nicht weniger Arbeitszeit verbunden, war die Anfertigung des ersten Kleides der Buhlschaft. Dieses ist ein klassisches, fast durchsichtiges, hautfarbenes Schlauchkleid geworden, das dem roten Gewand in puncto Glitzern in nichts nachsteht. "Wir haben es exakt auf den Körper von Caroline Peters genäht, die nur von zwei dünnen Schichten bedeckt wird. Es ist wie eine zweite Haut. Die Anproben sind daher natürlich anstrengend, das muss man als Schauspielerin wirklich wollen", so Meier stolz. Und Peters wollte. Sofort habe sie sich bewegt und erkundet, wie das Kleid reagiert, damit die Schichten nicht verrutschen.

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