ESC-Insider
Eine Woche ESC: "Bombast-Bühne mit vielen Wow-Momenten"
15.05.2026oe24-Reporter Thomas Zeidler verfolgte den Song Contest von Anfang an in der Stadthalle – seine Eindrücke.
Die größte Show der Welt. Der Song Contest sorgte in Wien wieder für Staunen, Spannung und Sensationen. Zehn Shows gingen in der Stadthalle seit Montag schon über die Bühne, zwei weitere folgen heute, auch das Grande Finale. Bis zur Entscheidung, die erst Sonntag gegen 1 Uhr früh fällt, werde ich jede Final-Performance dann achtmal gesehen haben. Den Sieger – mein Herz schlägt für den griechischen Wirbelwind Akylas – letztendlich sogar neunmal. Schließlich darf der Winner ja noch einmal ran.
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Sperren, Kontrollen und Überraschungen
Dafür musste man aber einiges auf sich nehmen: einer Großstadt unwürdige Öffi-Intervalle, großräumige Sperren und Zulasskontrollen wie am Flughafen. Mit tauglichen Überraschungen. Mal sind Getränke erlaubt, dann wieder nicht. Mehr Zittern als bei jeder Entscheidung. Das Pressezentrum war für so eine Mega-Veranstaltung schlichtweg zu klein! Eine Hundertschar von Journalisten, zusammengepfercht wie in Legehennen-Batterien und das doch zwischen vielen ESC Touristen, die mit bunten Party-Outfits, Fahnen und Ländermatch-Jubel abfeiern. Nicht gerade optimale Bedingungen wenn man wirklich arbeiten will. Egal: „United by Music“
Die Show in der Stadthalle und da vor allem die wirklich beeindruckende Bombast-Bühne, die auch beim achten Blick darauf noch immer Wow-Momente erzeugte, entschädigte ohnedies für vieles.
Die Inszenierungen ja sowieso: Da war von Windmaschine über Laser-Overkill oder Feuerfontänen bis zu hollywoodreifen Video-Tricks alles dabei was das ESC-Herz begehrte. Mit dem wohl spektakulärsten Auftritt „Eclipse“ sorgte die Australierin Delta Goodrem auch für einen Hauch von Oscar-Glamour in Wien.
Ohrwurm-Qualität ist eher bescheiden
Musik gab’s auch. Bleibt abzuwarten, ob sich einer der 35 Songs länger als bis nächste Woche im Gedächtnis der Menschen hält. Die Ohrwurm-Qualität ist ja eher bescheiden. Aber auch das gehört zum ESC – bis auf JJ hat man ja hierzulande die Sieger der letzten Jahre wohl längst vergessen.