"Dunkelste Zeit"
Felix Baumgartner (†56): Freundin bricht 8 Monate nach Todesdrama ihr Schweigen
07.04.2026Mihaela Radulescu Schwartzenberg meldete sich zu Ostern via Facebook zu Wort und berichtete von der dunkelsten Zeit ihres Lebens.
Es war ein Schicksalsschlag, der weit über die Grenzen der Alpenrepublik hinaus Bestürzung auslöste: Im vergangenen Juli verunglückte die Extremsport-Ikone Felix Baumgartner mit seinem motorisierten Gleitschirm tödlich. In jenen schlimmsten Momenten wich seine Lebensgefährtin, Mihaela Radulescu Schwartzenberg, nicht von seiner Seite. Nachdem sie das letzte Geleit an der Unglücksstelle hielt, folgte eine monatelange Phase der schmerzvollen Einkehr. Nun, pünktlich zum Osterfest, wandte sie sich mit einer bewegenden Botschaft an die Öffentlichkeit.
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Ein Doppelschlag des Schicksals
In einem über soziale Netzwerke geteilten Statement offenbarte Radulescu Schwartzenberg das Ausmaß ihres Leidensdrucks. Innerhalb von nur einem halben Jahr musste sie zwei der wichtigsten Menschen in ihrem Leben zu Grabe tragen: „Meinen Mann und meine Mutter in nur sechs Monaten zu verlieren, war die dunkelste Zeit in meinem Leben“, gestand sie offen.
Die Entscheidung, sich über acht Monate lang konsequent aus dem Licht der Öffentlichkeit zurückzuziehen, sei dabei ein bewusster Akt der Selbstbehauptung gewesen. Inmitten dieser „dunkelsten Zeit“ habe sie Zuspruch von ihrer Familie und engen Freunden erfahren, aber auch die Anteilnahme vollkommen Fremder habe ihr in der Trauerbewältigung Kraft gespendet.
Würdevolle Trauer statt medialer Inszenierung
Besonders bemerkenswert ist die Begründung für ihre mediale Absenz. Radulescu Schwartzenberg betonte, dass es ihr fernlag, die Rolle des „weinenden Opfers vor laufenden Kameras“ einzunehmen. Ihr Rückzug war ein Statement für die eigene Souveränität. Sie unterstrich mit Nachdruck, dass sie ihren Status und ihren beruflichen Erfolg nicht der Zuneigung eines Partners oder dem Namen eines Ehemannes verdanke, sondern dem eigenen Schaffen und ihren persönlichen Leistungen.
Mit diesen Zeilen beendet sie nicht nur eine lange Phase des Schweigens, sondern setzt auch ein Zeichen für eine würdevolle Trauerkultur. Es ist der Versuch, den Schmerz zu verarbeiten, ohne die eigene Unabhängigkeit preiszugeben. Für die Fans der verstorbenen Legende bleibt ein bewegendes Zeugnis einer Frau, die ihren Weg auch nach diesem massiven Schicksalsschlag mit erhobenem Haupt fortsetzt.