Jetzt ist es fix!
Simone Lugner: Ihr Geheimplan für den 68. Opernball
09.02.2026Die Witwe des Opernball-Platzhirsches hat heuer einen ganz eigenen Ablauf für den 12. Februar. Im Gespräch mit oe24 verrät sie, wie sie den Abend verbringt.
Es war ein kokettes Spiel mit der Ungewissheit, das Simone Lugner erst kürzlich im Gespräch mit Patrick Budgen im ORF inszenierte. Auf die Frage nach einem möglichen Opernball-Besuch an der Seite des Prinzen von Anhalt antwortete die Witwe des unvergessenen „Mörtel“ Lugner noch vielsagend: „Ja, wenn er mich fragt!“ Doch während die die Fans noch hofften, folgt nun die jähe Ernüchterung: Simone schwänzt den 68. Opernball.
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Ein Bruch mit der Tradition
Obwohl Richard Lugner sich bestimmt darüber gefreut hätte, seine Witwe inmitten des Wiener Opernglanzes zu wissen, entscheidet sich Simone gegen die Loge und für das Private. Ein Schritt, der fast wie eine kleine Rebellion gegen die unaufhaltsame „Lugnerisierung“ des Balls wirkt. Statt Frackzwang und Blitzlichtgewitter wählt sie die häusliche Geborgenheit. „Ich habe ein Familienessen, auch Freunde werden dabei sein“, verrät sie. Das Motto des Abends? Überraschend bodenständig: Statt Opernball heißt es bei ihr zu Hause „Dancing Stars“.
Doch das Erbe, das Simone heuer nicht antritt, wird von anderen Akteuren mit beinahe operettenhafter Energie weitergeführt. Die Maschinerie der Star-Akquise läuft auch ohne sie auf Hochtouren: Lugner-Tochter Jacqueline erfüllt mit Fran Drescher Mörtels Wunsch, während „Schaumrollenkönig“ Karl Guschlbauer mit Sharon Stone den wohl größten Besetzungscoup des Jahres landet.
Die Party-Fraktion: In der Loge von Adi Weiss und Michael Lameraner regiert der Lifestyle – mit Simone Thomalla und den Geiss-Töchtern Davina und Shania zieht eine Prise Reality-TV-Glamour ins ehrwürdige Haus am Ring.
Das Model-Aufgebot: Campari setzt mit Nadine Leopold auf italienisches Flair und Wäsche-Engel.
Ein Abend der Kontraste
Während die Wiener Staatsoper am Donnerstagabend zum Epizentrum der Eitelkeiten wird, blickt die Frau, die eigentlich im Zentrum war, wohl entspannt auf das Tanzparkett des Fernsehgeräts. Es ist ein stiller Abschied von einer Ära – zumindest für dieses Jahr.