Countdown

68. Opernball: Lugner-Stargast Fran Drescher im Anflug auf Wien

Gemeinsam mit ihrem Ex-Mann Peter Marc Jacobson wird die "Nanny" noch heute in Wien landen. Die nächsten Tage stehen Sightseeing, Autogrammstunde und Pressekonferenzen auf dem Programm. 

Es ist ein Phänomen, dem man sich kaum entziehen kann: Die konsequente Lugnerisierung des Wiener Opernballs schreitet unaufhaltsam voran. War die Jagd nach dem prominenten „Beiwagerl“ einst das alleinige Steckenpferd des unvergessenen Hausherrn der Lugner City, so scheint heuer jede zweite Unternehmer-Loge dem Drang zur internationalen Glamour-Aufrüstung erlegen zu sein. Das Parkett wird zur Manege, die Loge zur Schauwand.

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Ein Stelldichein der Superlative

Die Gästeliste liest sich wie ein eklektischer Mix aus Hollywood-Glanz und Boulevard-Kuriositäten: Während Sharon Stone und Al Bano Carrisi für das nostalgische Weltformat bürgen, bedient Micaela Schäfer die Fraktion derer, die es gerne etwas freizügiger – wenn auch weniger opernhaft – mögen. Inmitten dieses illustren Treibens schickt sich nun die nächste Generation an, das Erbe anzutreten: Jacqueline und Leo Lugner übernehmen das Zepter.


 

„Gemma Nanny schauen“

Bereits zu Wochenbeginn erreicht das Adrenalinlevel in Schwechat seinen ersten Höhepunkt. Die Ankunft von Fran Drescher, der unvergessenen „Nanny“ mit der markanten Stimme, wird mit Geheimniskrämerei zelebriert - noch heute (Montag) soll sie österreichischen Boden betreten. Begleitet von ihrem Ex-Gatten Peter Marc Jacobsen, wird die Schauspielerin vor dem großen Walzer-Exzess die obligatorische Wiener Sightseeing-Tour absolvieren.

Doch der wahre Dienst am Fan wartet am Mittwoch um 16 Uhr: Unter dem herrlich bodenständigen Motto „Gemma Nanny schauen“ bittet die Lugner City zur Autogrammstunde – eine charmante Symbiose aus Hollywood-Glamour und Vorstadt-Idylle.

Fran Drescher

Fran Drescher

© Tischler
 

Das Duell der Logen

Der Donnerstagabend markiert schließlich das große Finale. Bevor Fran Drescher in der Loge Nummer 11 im Parterre links Platz nimmt, wird im Kreise der Familie Lugner noch standesgemäß gespeist.

Besonders pikant: Die Sitzordnung verspricht ein logenübergreifendes Kräftemessen der Extraklasse. Direkt vis-à-vis residiert nämlich Karl Guschlbauer mit seinem Fang des Jahres, Sharon Stone. Es ist das ultimative Logen-Duell – ein visuelles Wettrüsten, bei dem man sich unweigerlich fragt, wer am Ende die helleren Scheinwerfer und die tieferen Dekolletés auf seiner Seite weiß.

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