Neuer Aufreger

3,5 Kilo Gras: Neue Anklagepunkte gegen Skandal-Prinz Marius Borg Høiby

20.01.2026

Der Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit, Marius Borg Høiby, muss sich ab dem 3. Februar vor einem Gericht in Oslo verantworten. Nun wurde die ohnehin umfangreiche Anklageschrift erneut erweitert. 

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Gegen Marius Borg Høiby (29) liegen inzwischen insgesamt 38 strafrechtliche Vorwürfe vor. Bereits zuvor ging es unter anderem um vier Fälle von Vergewaltigung, Körperverletzung, sexuelle Belästigung sowie Morddrohungen. Nun kommen sechs weitere Anklagepunkte hinzu. Der norwegische Staatsanwalt Sturla Henriksbø bestätigte der Zeitung "Aftenposten", dass die Anklage um ein schweres Drogendelikt, zwei Verstöße gegen ein Kontaktverbot sowie drei Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung erweitert wurde.

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"Bei dem schweren Drogendelikt handelt es sich um einen einzelnen Vorfall in Tønsberg im Jahr 2020, bei dem es um 3,5 Kilogramm Marihuana ging", erklärte Henriksbø.

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Verteidigung spielt Vorwürfe herunter

Marius’ Verteidigerin Ellen Holager Andenæs bezeichnete die neuen Anklagepunkte gegenüber dem norwegischen Sender NRK als alte Angelegenheiten. Ihr Mandant habe alles gestanden, es habe sich um einen einmaligen Vorfall gehandelt und er habe mit dem Cannabis kein Geld verdient. Auch zu den übrigen Vorwürfen habe er sich schuldig bekannt.

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Besonders brisant sind die erneuten Verstöße gegen das Kontaktverbot zu seiner Ex-Freundin Rebecca. Marius Borg Høiby wurde bereits zuvor wegen sexuell übergriffigen Verhaltens, schwerer Körperverletzung und Bedrohungen gegen sie angeklagt.

Die Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung kamen ans Licht, nachdem auf seinem Handy Videos sichergestellt wurden, auf denen er sich selbst beim Motorradfahren mit hoher Geschwindigkeit filmte.

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