Keiner will ihn

Ex-Prinz Andrew: Lokalverbot in allen britischen Promi-Hotspots

15.03.2026

Für Andrew Mountbatten-Windsor ziehen nach seiner Festnahme im Zuge der Epstein-Ermittlungen dunkle Wolken auf. Der 66-Jährige wird nun systematisch aus der Londoner Society verdrängt. Namhafte Clubs und Promi-Locations schließen ihre Türen, während der internationale Druck auf ihn massiv zunimmt.

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Die Verhaftung im Zusammenhang mit der Epstein-Affäre hat für Andrew Mountbatten-Windsor weitreichende Folgen im gesellschaftlichen Leben. Wie das Magazin "OK!" berichtet, wurde der 66-Jährige faktisch aus allen bedeutenden Promi-Hotspots verbannt. Besonders symbolträchtig ist der Rauswurf aus dem traditionsreichen Savage Club, einem der führenden Herrenclubs in London.

© AFP

Ausschluss aus Elite-Zirkeln

Noch vor seiner Festnahme wurde Andrew die lebenslange Ehrenmitgliedschaft in dem 1857 gegründeten Club formell aberkannt. Der Vorstand erklärte dazu: "Der Vorstand hat angesichts der jüngsten öffentlichen Entwicklungen beschlossen, dem Herzog von York die Ehrenmitgliedschaft auf Lebenszeit zu entziehen." Dieser Schritt geschah laut Mitteilung zur Wahrung der Traditionen und Standards des Clubs. Insider berichten, dass diese Entscheidung eine Kettenreaktion auslöste und nun auch andere Privatclubs und Celebrity-Restaurants ihre Türen für Andrew schließen.

© U.S. Department of Justice

Angst vor schlechter PR

In der Hotel- und Gastronomiebranche gilt Andrew mittlerweile als "persona non grata". Betreiber haben demnach große Angst vor Fotos, die den Royal vor ihren Etablissements zeigen könnten, und wollen ihren Namen nicht mit ihm in Verbindung bringen. Währenddessen wächst in den USA die politische Hitze: Ein Kongressausschuss fordert ein offizielles Interview über seine Beziehung zu Jeffrey Epstein. Da Andrew rechtlich nicht zur Kooperation aus dem Ausland gezwungen werden kann, gilt das Wegbleiben als sein einziger Schutz vor einer Vorladung.

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Druck aus den USA

Ein Mitarbeiter des US-Kongresses gab an, es gebe das Gefühl, Andrew werde sterben, ohne jemals wieder amerikanischen Boden zu betreten. In Großbritannien werden unterdessen Forderungen laut, seinen Reisepass einzuziehen, um eine Flucht während der laufenden Ermittlungen zu verhindern. Andrew war nach seiner Festnahme vorerst wieder auf freien Fuß gesetzt worden. Sein Bruder, König Charles III., hatte bereits zuvor harte Maßnahmen ergriffen, ihm die royalen Titel entzogen und ihn aus der Royal Lodge verdrängt.