Wegen Epstein

Royaler Hammer: Andrew-Ex Sarah Ferguson wird höchste Ehre entzogen

26.03.2026

Die Ex des ehemaligen Prinz Andrew, Sarah "Fergie" Ferguson, erlebt wegen ihrer Verwicklung in den Epstein-Skandal einen weiteren Tiefpunkt.

Zur Vollversion des Artikels
© Getty
Zur Vollversion des Artikels

Schwerer Schlag für die ehemalige Herzogin von York Sarah Ferguson: Der Stadtrat von York hat der 66-Jährigen am Donnerstagabend einstimmig die Ehrenbürgerschaft, die höchste Auszeichnung der Stadt, entzogen. Grund für den drastischen Schritt sind die Dokumente, die eine tiefgehende Freundschaft zum verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein belegen.

Die Entscheidung fiel am späten Donnerstagabend in einer außergewöhnlichen Sitzung im Rathaus von York. Die Lokalpolitiker zogen damit die Konsequenzen aus den jüngsten Veröffentlichungen des US-Justizministeriums. Ferguson hatte die Auszeichnung „Freedom of the City of York“ im Jahr 1987 als Hochzeitsgeschenk erhalten.

Schockierende Epstein-Mails als Auslöser

Der liberale Stadtrat Darryl Smalley, der den Antrag einbrachte, fand in der Sitzung klare Worte: „Wir erwarten nicht, dass die Empfänger von Yorks höchster Auszeichnung Heilige sind. Wir wollen nur nicht, dass sie die besten Freunde von verurteilten Pädophilen sind.“ Ursprünglich wollte der Stadtrat Ferguson nicht für die Taten ihres Ex-Mannes Prinz Andrew verurteilen.

© Getty

Die Epstein-Akten zeigten jedoch, dass auch Ferguson selbst eine enge Verbindung zu dem Milliardär pflegte – lange über dessen erste Verurteilung hinaus. In den E-Mails bezeichnete sie Epstein unter anderem als „Legende“ und den „Bruder, den ich mir immer gewünscht habe“.

Auch wohltätige Organisationen ziehen Konsequenzen

Der Entzug der Ehrenbürgerschaft ist nur der jüngste Tiefpunkt für Ferguson. Bereits im Oktober verlor sie offiziell ihren Titel als „Herzogin von York“, nachdem Prinz Andrew all seine royalen Privilegien abgeben musste. Auch mehrere Wohltätigkeitsorganisationen, darunter der „Teenage Cancer Trust“ und ihre eigene Stiftung „Sarah's Trust“, haben die Zusammenarbeit mit ihr mittlerweile beendet oder wurden aufgelöst.

Der Skandal um Jeffrey Epstein zieht im britischen Königshaus weiterhin weite Kreise. Für Sarah Ferguson bedeutet dieser symbolische Rauswurf aus der Stadt York einen massiven und irreparablen Imageverlust in der britischen Öffentlichkeit.

Weitere Artikel