Meghan-Interview – die Analyse
Scharf geschossen! Aber haben sie auch getroffen?
Harte Geschütze fuhr Meghan auf. Harry durfte zwar hinzustoßen – fungierte aber nur als Ja-Sager hinter der Mimin, die im Rachefeldzug die Rolle ihres Lebens spielte. Jedoch nicht oscarreif. Dass ihre Rechnung, Prinzessin, Powerfrau und Glamourgirl in einem zu sein, nicht aufgegangen war, dürfte Meghan tatsächlich an den Rand ihrer Nerven getrieben haben. Dass sie keine Ahnung davon gehabt habe, wie schwer der Job in der – knallharten, weil sonst längst gescheiterten – Firma sein würde, nimmt ihr keiner ab. Ihre Vorhalte, man habe ihr nicht geholfen, interessieren dort niemanden. Einzig der Rassismus-Vorwurf könnte und sollte (!) hinter den verstaubten Vorhängen zu denken geben. Ob er dies tut, ist zu bezweifeln. Was bleibt, ist einer von vielen Skandalen, der an der Queen so vorübergehen wird wie Harrys Lust, zum US-Star zu avancieren.
"Seitenblicke"-Chefredakteurin Daniela Schinke