Ehrliches Geständnis
Kurz vor Serien-Comeback: "Scrubs"-Star Zach Braff legt Drogen- und Alkohol-Beichte ab
23.03.2026Zach Braff kennen viele Fans in Österreich vor allem als charmanten Arzt J.D. aus der Kultserie "Scrubs". Doch privat kämpfte der heute 50-Jährige lange gegen Dämonen. In einem aktuellen Podcast-Gespräch gibt der Schauspieler nun tiefe Einblicke in seine Vergangenheit mit Alkohol und Drogen.
Zach Braff hat in einem neuen Interview offen über sein kompliziertes Verhältnis zu Alkohol gesprochen. Kurz bevor die Serie "Scrubs" ab Mittwoch, den 25. März auch hierzulande ihr heiß ersehntes Comeback auf Disney+ feiert, sorgt sein Geständnis nun für viel Aufmerksamkeit. Im Gespräch mit Dax Shepard gab er zu, dass exzessives Trinken lange Zeit ein fester Bestandteil seines Lebens war.
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Gefährliche Ausreden am Wochenende
Lange Zeit redete sich der Schauspieler sein Verhalten schön. Das Problem sei für ihn nie gewesen, dass er bereits mittags trinken wollte. Stattdessen hielt er es für unbedenklich, sich samstagabends so sehr zu betrinken, dass er komplette Filmrisse hatte. Braff erklärte, dass er sich lange einredete, kein echtes Alkoholproblem zu haben, solange der Konsum auf das Wochenende beschränkt blieb.
Peinliche Erlebnisse als Wendepunkt
Der entscheidende Moment für eine Veränderung kam, als sich die beschämenden Momente häuften. Die peinlichen Erlebnisse, die durch den übermäßigen Alkoholkonsum entstanden, brachten den 50-Jährigen schließlich dazu, sein Verhalten kritisch zu hinterfragen und die Notbremse zu ziehen. Neben dem Alkohol thematisierte der Regisseur im Podcast zudem auch seine Erfahrungen mit Kokain und Marihuana.
Ein ganzes Jahr Abstinenz
Was ursprünglich nur als eine kurze Auszeit von wenigen Monaten geplant war, entwickelte sich zu einem wichtigen Meilenstein. Aus der geplanten Pause wurde ein komplettes Jahr, in dem Braff gänzlich auf Alkohol verzichtete. Diese persönliche Erfahrung mit dem Thema Abhängigkeit verarbeitete er auch beruflich: In seinem Film "A Good Person" spielte die Thematik der Sucht bereits im Jahr 2023 eine zentrale Rolle.