Traumgarten
Nicht verpassen! Die wichtigsten Garten-To-dos für den März
22.03.2026Beete vorbereiten, Rasen pflegen und Sträucher schneiden – jetzt beginnt die Arbeit für ein neues blühendes Gartenjahr.
Der März ist der Auftakt für ein neues Gartenjahr. Die Winterruhe geht zu Ende, und der Garten zeigt erste Anzeichen des Lebens. Jetzt lohnt es sich, die Beete für die kommenden Monate vorzubereiten. Abgestorbene Pflanzenteile, Laubreste und erstes Unkraut lassen sich entfernen, anschließend kann der Boden vorsichtig gelockert werden, damit Luft und Wärme besser eindringen. Gleichzeitig ist die Zeit ideal, um die Bepflanzung zu überdenken oder einzelne Bereiche neu zu gestalten. Gartenwege lassen sich jetzt reinigen oder neu anlegen – etwa mit Steinplatten, die Beete und Rasen klar strukturieren und zugleich dekorative Akzente setzen.
Die ersten Frühjahrsblüher
Zwiebelpflanzen wie Narzissen, Tulpen oder Hyazinthen sind bereits gesetzt, können aber noch nachgepflanzt werden und bringen Farbe in die Beete. Damit sie kräftig wachsen und auch im kommenden Jahr wieder blühen, benötigen sie ausreichend Nährstoffe. Sobald die ersten Blätter austreiben, empfiehlt sich eine leichte Düngergabe, zum Beispiel mit mineralischem Volldünger oder Kompost. Tulpen profitieren besonders von einer frühen Nährstoffgabe.
März-Pflanzung
Auch sommerblühende Sträucher oder Heckenpflanzen können jetzt gepflanzt werden, etwa Forsythie, Sommerflieder oder Hortensien. Rosen lassen sich im März als wurzelnackte oder Containerpflanzen setzen und brauchen einen frostfreien, nährstoffreichen Boden sowie regelmäßiges Wässern. Frostharte Stauden wie Pfingstrosen oder Storchschnabel können ebenfalls ins Beet. Für die Aussaat von Kräutern ist es meist zu früh, sie lassen sich im März auf der Fensterbank vorziehen.
Im grünen Bereich
Rasenflächen benötigen nach dem Winter Aufmerksamkeit. Zunächst empfiehlt sich ein vorsichtiges Mähen auf etwa vier bis fünf Zentimeter Höhe – so wird das Wachstum angeregt, ohne die Gräser zu stark zu belasten. Wer Moos und Rasenfilz vorbeugen möchte, kann anschließend vertikutieren. Der Boden sollte trocken genug sein, damit die Grasnarbe nicht beschädigt wird. Schnittgut sollte entfernt werden, damit Licht und Luft wieder an die Wurzeln gelangen. Eventuelle Lücken lassen sich mit Rasensamen nachsäen. Ein Langzeitdünger versorgt die Gräser mit Nährstoffen und unterstützt einen dichten, kräftigen Rasen.
Rückschnitt
Im März können viele Hecken und Sträucher in Form gebracht werden. Sommerblühende Arten wie Hibiskus oder Rispenhortensien vertragen einen kräftigen Rückschnitt, der neue Triebe fördert. Frühjahrsblühende Sträucher wie Forsythien, Flieder oder Zierkirschen sollten erst nach der Blüte geschnitten werden, um die Knospen zu erhalten. Immergrüne Hecken lassen sich jetzt leicht in Form schneiden, aber nur sanft, um die Pflanzen nicht zu schwächen. Beet- und Edelrosen werden zurückgeschnitten, sobald keine starken Fröste mehr drohen, aber noch vor Erscheinen der Knospen, damit die Blüten erhalten bleiben.
Gießen
Eine der häufigsten Fragen im Frühling lautet: Wie viel Wasser brauchen frisch gesetzte Pflanzen? Eine pauschale Antwort gibt es nicht. Witterung, Niederschläge und die Bodenbeschaffenheit spielen eine wichtige Rolle. Bevor zur Gießkanne gegriffen wird, lohnt ein kurzer Check: Reicht die Winterfeuchte im Boden noch aus? Wässern ist erst dann notwendig, wenn die Erde auch in tieferen Schichten trocken ist. Regelmäßiges Hacken lockert die Oberfläche und reduziert die Verdunstung.
Der März markiert nicht nur den Beginn des Frühlings, sondern auch den Auftakt für ein neues Gartenjahr. Vielleicht werden eines Tages Roboter die Arbeit übernehmen – doch eigentlich ist es viel schöner, selbst Hand anzulegen: Gärtnern macht Freude, hält fit und lässt jeden Winkel des Gartens lebendig werden. Mit den richtigen Pflegeschritten erwacht so aus dem Winterschlaf ein privates Paradies voller Blüten und Düfte.