Kostüme
Giorgio Armanis allerletzte Designs verzaubern den Opernball 2026
16.01.2026Ein letzter Walzer für Giorgio Armani: Das Wiener Staatsballett wird zum Wiener Opernball am 12. Februar 2026 die allerletzten Kreationen des Modezars tragen.
Der Wiener Opernball 2026 bekommt ein modisches Highlight von historischer Bedeutung. Denn die Kostüme der Eröffnung stammen von niemand Geringerem als Giorgio Armani. Wie nun bei der Opernball-Pressekonferenz bekannt wurde, handelt es sich dabei um die allerletzten Designs, an denen der legendäre Modezar vor seinem Tod gearbeitet hat.
Ein letzter Walzer für Giorgio Armani
„Er war sehr glücklich darüber, die Kostüme zu designen“, hieß es von Ballettdirektorin Alessandra Ferri bei der Pressekonferenz in der Wiener Staatsoper. Armani war nicht nur einer der größten Designer der Welt, sondern auch ein leidenschaftlicher Opernfan. Die enge Zusammenarbeit mit Opernhäusern und Balletten gehörte für ihn immer zu den Herzensprojekten.
Ganz bewusst habe man sich dieses Jahr für einen Designer entschieden, der „Mode nicht als Trend, sondern als Ausdruck von zeitloser Eleganz versteht“, so Ferri. Und genau dafür stand Giorgio Armani wie kaum ein anderer.
Für die Eröffnung tanzen 16 Paare des Wiener Staatsballetts, seit dieser Saison unter der künstlerischen Leitung der international gefeierten Ballerina Alessandra Ferri. Die Tänzerinnen tragen maßgeschneiderte, bodenlange Tüllroben mit weich fließenden Linien, die Tänzer elegante, fließende Jumpsuits. Die Silhouetten sind bewusst dezent dekonstruiert, um die Bewegung zu unterstreichen. Goldene Pailletten- und Kristallstickereien überziehen die Stoffe und sorgen für subtile Lichtreflexe – ein typisches Armani-Detail.
Besonders bewegend: Giorgio Armani verstarb am Tag des ersten Kostüm-Fittings mit den Tänzer:innen. Der Opernball wird damit nicht nur zur Bühne für eines der prestigeträchtigsten gesellschaftlichen Ereignisse der Welt, sondern auch zur stillen Hommage an einen Mann, der Eleganz neu definiert hat.