Autofahrerprotest
22.000 Unterschriften gegen Tempo 100
Österreich kämpft gegen Tempo 100 auf Autobahnen. Der ARBÖ hat bereits 22.000 Protest-Unterschriften gesammelt.
Nachdem am Montag eine Unterschriftenaktion der Autofahrerorganisation gestartet war, sei das Interesse "regelrecht explodiert", so ARBÖ-Sprecherin Lydia Ninz. Bis Freitag hätten bereits mehr als 22.000 Personen dagegen unterschrieben.
Kritik an undifferenzierter Vorgangsweise
"Es schlägt irrsinnig ein", so Ninz, die die "undifferenzierte Vorgangsweise" der jeweiligen Länder kritisierte. So seien von den Limits auch Benzin-Pkw betroffen, die gar keinen PM10-Feinstaub verursachen würden.
Der ARBÖ warnt auch vor den hohen Strafen, die bei Verstößen gegen die aus Luftverschmutzungsgründen verhängten Limits fällig werden. Der Strafrahmen liege bei bis zu 2.180 Euro, so Ninz, das sei drei Mal höher als der sonstige Höchstbetrag von 726 Euro, den die Straßenverkehrsordnung vorsieht.
Tempolimits gegen Feinstaubbelastung
In Tirol, Oberösterreich und der Steiermark sind wegen der Feinstaubbelastung neue Tempo 100-Limits geplant, Vorarlberg bereitet ebenfalls eine solche Beschränkung vor.
Die Unterschriftenaktion des ARBÖ ist abrufbar unter http://www.arboe.at.