Neue Details

Afghane stach 13 Mal auf Ehefrau ein

03.05.2026

Nach der blutigen Attacke in Wien-Donaustadt wurden nun neue Details bekannt: Der 46-Jährige stach insgesamt 13 Mal auf seine Frau ein. Er ist geständig.

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© APA/Archivbild
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Wien. Zu der furchtbaren Bluttat kam es in der Nacht auf Samstag in einer Wohnung in Wien-Donaustadt: Wie berichtet, stach ein 46-Jähriger vor den Augen seiner beiden bereits erwachsenen Kinder mit einem Messer mehrmals auf seine Ehefrau ein. Der 46-Jährige wurde von seinen Kindern überwältigt und dann von der Polizei festgenommen. Nun wurden neue Details bekannt.

Afghane gestand Verbrechen

Die Familie - alle österreichische Staatsbürger - stammt ursprünglich aus Afghanistan. Nun gestand der Afghane bei seiner Vernehmung zwar das Verbrechen, schwieg aber zum Tathergang und Motiv. Er soll kurz nach Mitternacht seine 44-jährige Frau attackiert und auf sie insgesamt 13 Mal eingestochen haben.

Zwei gemeinsame Kinder, eine 26-jährige Tochter und ein 23-jähriger Sohn, griffen ein und versuchten, den Angriff abzuwehren. Dabei wurden beide verletzt: Die Tochter erlitt eine Schnittverletzung an der Hand, der Sohn eine Stichverletzung am Bein.

Den beiden gelang es, den Vater bis zum Eintreffen der Polizei festzuhalten. Die mutmaßliche Tatwaffe, ein Taschenmesser mit rund zehn Zentimeter langer Klinge, wurde sichergestellt.

Opfer überlebte

Die 44-Jährige wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Spital gebracht. Dort kämpften Ärzte um ihr Leben. Die Mutter befindet sich mittlerweile außer Lebensgefahr. Auch die beiden Kinder wurden medizinisch behandelt.

Gegen den 46-Jährigen wurden ein Betretungs- und Annäherungsverbot sowie ein vorläufiges Waffenverbot ausgesprochen. Zudem wurde er in eine Justizanstalt überstellt. Die Ermittlungen laufen.