Schlechtes Omen
Alte Bauernregel: Wenn's zu Pfingsten regnet...
19.05.2026Ein Blick auf den Himmel zu Pfingsten verrät laut alten Traditionen weit mehr als nur das aktuelle Wetter. Zwei bekannte Bauernregeln blicken auf das restliche Jahr hinaus.
Das Wetter zu Pfingsten sorgt in Österreich immer wieder für Gesprächsstoff, besonders wenn man den Blick auf die jahrhundertealten Weisheiten der Landwirte wirft.
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Die Tradition hält für die Feiertage ganz besondere Vorhersagen bereit, die das restliche Jahr betreffen. Im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen dabei zwei Sprüche, die gegensätzlicher kaum sein könnten und den Feiertagen eine ganz besondere Bedeutung geben.
Altes Wissen
Die erste bekannte Weisheit lautet: „Nasse Pfingsten – fette Weihnachten“. Diese Bauernregel gibt all jenen Hoffnung, die sich trotz Regenwetters an den Feiertagen die Laune nicht verderben lassen wollen. Der Spruch deutet darauf hin, dass Feuchtigkeit rund um das Pfingstfest eine gute Ernte und somit ein reichhaltiges, unbeschwertes Weihnachtsfest im Winter verspricht. Für die Landwirtschaft galt Regen in dieser Jahreszeit früher oft als Segen für die Felder.
Böses Omen?
Weniger optimistisch zeigt sich dagegen die zweite traditionelle Überlieferung für die Feiertage. Mit dem Satz „Regnet’s am Pfingsttag, so bringt’s alle Plag" wird ein düstereres Szenario gezeichnet. Demnach könnte ein verregneter Pfingstsonntag oder Pfingstmontag mühsame Zeiten und Missernten ankündigen. Welche der beiden Regeln am Ende recht behält oder ob moderne Vorhersagen das Rennen machen, bleibt abzuwarten.