An jeder 4. Attacke schuld

So oft beißen 'Kampfhunde' in Wien

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FPÖ tritt für die Abschaffung des seit 2010 geltenden Hundeführscheines ein.
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Heute wird sich die FPÖ im Landtag erneut auf den Hundeführschein für "Kampfhunde" einschießen: "Er muss so lange ausgesetzt werden, bis eine seriöse Hundebiss-Statistik vorliegt!"

"Besonders bissfreudig"

"Die existiert bereits", entgegnet das Büro der zuständigen Umweltstadträtin Ulli Sima (SPÖ). Die Zahlen von 2010 und 2011 werden erst ausgewertet, aber es gibt sie von der Tierschutz-Ombudsstelle von 2007 bis 2009. "Und aus der geht hervor, dass nur fünf Prozent der Wiener Hunde für ein Viertel aller Bissattacken verantwortlich sind", so Simas Büro, "und das sind die Listenhunde, für die man den Hundeführschein braucht."

Stafford, Pit Bull & Rottweiler
Die meisten attacken gehen von American Staffordshire terriern, Pit Bull Terriern und Rottweilern aus. Die Behauptung, Schäferhunde seien am "bissfreudigsten", wird auch widerlegt: 27 Attacken wurden angezeigt.

Bisse 2007-2009