Trauer in Wiesmath

Beliebter Pfarrer stirbt während Sonntagsmesse

05.02.2026

Der beliebte Pfarrer Raimund Beisteiner brach während des Gottesdienstes zusammen. Trotz sofort eingeleiteter Erste-Hilfe-Maßnahmen verstarb er noch in der Kirche.

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© Erzdiözese Wien
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. Die dramatischen Szenen spielten sich am vergangenen Sonntag in Wiesmath (Bezirk Wiener Neustadt) ab. Nach der Austeilung der Kommunion wollte Pfarrer Beisteiner die verbliebenen Hostien zum Tabernakel zurückbringen, als ihm plötzlich schlecht wurde. Er musste sich am Ambo festhalten und brach kurz darauf zusammen.

"Trotz sofort eingeleiteter professioneller Hilfe verstarb er noch in der Kirche. Mit seinem plötzlichen Tod verliert die Kirche einen Priester, der seine Aufgaben mit Ernsthaftigkeit, Pflichtbewusstsein und seelsorglicher Umsicht erfüllte und bei vielen Menschen großes Vertrauen und Wertschätzung genoss", so die Erzdiözese Wien.

Unter den Besuchern der Messe befand sich auch Wiesmaths Bürgermeister Erich Rasner. Der Bürgermeister würdigt den Verstorbenen als äußerst pflichtbewussten, feinfühligen Priester und betont auch den persönlichen Verlust einer über viele Jahre gewachsenen Freundschaft.

"Der beliebte Seelsorger prägte fast zwei Jahrzehnte lang das geistliche Leben der Pfarre und war weit über die Gemeinde hinaus geschätzt. Die große Anteilnahme der Bevölkerung zeigte sich bereits bei einer kurzfristig organisierten Gebetsstunde, an der neben zahlreichen Priestern des Dekanates auch Erzbischof Josef Grünwidl teilnahm", so die Erzdiözese Wien.

Das Begräbnis von Pfarrmoderator Raimund Beisteiner findet am Samstag, den 7. Februar 2026, in der Pfarrkirche Wiesmath statt. Der Rosenkranz beginnt um 9.30 Uhr, anschließend wird um 10 Uhr das Requiem gefeiert.