Interview

Kasperl Boss: 'Wir sind so gut wie bankrott'

Puppen-Manager Manfred Müller bestätigt im ÖSTERREICH-Interview, dass die Lage äußerst ernst ist.

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ÖSTERREICH: Wie schlecht geht es dem Kasperl?
Manfred MÜLLER: Die Lage ist wirklich sehr ernst. Wir sind so gut wie bankrott.

ÖSTERREICH: WIe konnte Ihnen das passieren?
MÜLLER: Es kommen leider immer weniger Kinder. Durchschnittlich 40 Prozent Auslastung reichen einfach nicht.

ÖSTERREICH: Woran liegen die schlechten Besucherzahlen? Ist der Kasperl nicht mehr zeitgemäß?
MÜLLER: Nein, ich glaube, Familien mit Kindern können sich immer weniger leisten.

ÖSTERREICH: Wie viel Geld bräuchten Sie, damit Kasperl und Pezi überleben können?
MÜLLER: Bis Jahresende müssen wir 32.000 Euro aufstellen. Sonst fällt im Dezember der letzte Vorhang. Wenn wir im Jänner weitermachen können, dann müssen wir in der gesamten Spielsaison bis Ende April 120.000 Euro hereinbringen. Dann sind wir endlich über den Berg.

ÖSTERREICH: Suchen Kasperl und Pezi Sponsoren?
MÜLLER: Sponsoren wären gut. Viele Zuschauer aber noch besser.