Schock-Zahlen

Laut Statistik: Mensch ist größte Waldbrand-Gefahr

10.05.2026

Die Zahlen sind deutlich: Auch heuer werden Waldbrände in Österreich fast immer vom Menschen verursacht. Wie aktuelle Daten zeigen, spielten natürliche Ursachen bislang nur eine untergeordnete Rolle.
 

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Seit dem 1. März bis einschließlich 10. Mai wurden in Österreich bereits 108 Waldbrände registriert. Besonders auffällig: In der überwiegenden Mehrheit der Fälle war der Mensch Auslöser der Feuer. Laut aktuellen Daten gehen 104 Brände auf sogenannte anthropogene Ursachen zurück, also auf vom Menschen verursachte Ereignisse.

Nur drei der registrierten Waldbrände entstanden durch natürliche Ursachen, beispielsweise durch Blitzschlag. In einem weiteren Fall konnte die genaue Ursache bislang noch nicht geklärt werden. 

Die Zahlen stammen aus der öffentlich zugänglichen Waldbrand-Datenbank des Instituts für Waldbau an der Universität für Bodenkultur (Boku). Dort werden Brandereignisse aus ganz Österreich systematisch erfasst, dokumentiert und ausgewertet. Vorausgesetzt, entsprechende Informationen zu den Vorfällen liegen vor. 

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Menschliches Verhalten bleibt Hauptproblem

Damit zeigt sich erneut ein klares Bild: Nicht Naturereignisse sind hierzulande die häufigste Ursache für Waldbrände, sondern menschliches Verhalten. Zu den größten Risiken zählen laut Experten unter anderem offenes Feuer, weggeworfene Zigaretten, Funkenflug oder Arbeiten mit Geräten in trockenen Waldgebieten.

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Gerade in den Frühlings- und Sommermonaten steigt die Gefahr deutlich an. Bereits kleine Unachtsamkeiten können ausreichen, um trockenes Unterholz in Brand zu setzen. Behörden und Feuerwehren warnen deshalb regelmäßig vor erhöhter Vorsicht in Waldnähe.

Gefahr könnte weiter steigen

Mit steigenden Temperaturen und längeren Trockenphasen dürfte auch die Waldbrandgefahr in den kommenden Wochen zunehmen. Die hohe Zahl an menschengemachten Bränden zeigt bereits jetzt, wie schnell gefährliche Situationen entstehen können.