Waffenverbot

Nach Schüssen zu Silvester und am Neujahrstag: 2 Schützen ausgeforscht

02.01.2026

Ein 31-Jähriger aus dem Burgenland, der in der Silvesternacht wie wild um sich schoss, sowie ein 57-Jähriger aus OÖ, der am Neujahrstag auf geparkte Autos zielte, konnten nun ausgeforscht werden.

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OÖ/Bgld. In der Silvesternacht hatte ein Mann im Bezirk Oberwart viermal mit einem Gewehr aus dem Fenster geschossen. Ein Projektil schlug dabei im Fenster eines Kinderzimmers ein. Er wurde ausgeforscht und angezeigt, auch ein Waffenverbot wurde ausgesprochen, berichtete die Landespolizeidirektion Burgenland am Freitag. Verletzt wurde niemand.

Der 31-Jährige wollte nach "starkem Alkoholkonsum" kurz vor 5.00 Uhr früh am Neujahrsmorgen seine Waffe über Video-Telefonie herzeigen und gab dabei vier Schüsse ab. Ein Projektil traf ein Einfamilienhaus in etwa 150 Metern Entfernung und schlug im Fenster ein. Im Kinderzimmer dahinter schlief ein fünfjähriges Mädchen. Sein Vater hörte zwar den Knall, konnte die Beschädigung aber erst am nächsten Morgen feststellen und erstattete Anzeige. Das Kind wurde nicht verletzt.

Die Polizei konnte den Schützen am Donnerstagnachmittag ausforschen. Seine Waffen, die registriert waren, wurden ihm abgenommen und ein Waffenverbot ausgesprochen. Der Mann wurde angezeigt.

Tags darauf - am späteren Nachmittag des Neujahrstages - ballerte in Braunau ein 57-Jähriger mit seiner Schusswaffe herum. Der Einheimische dürfte von seiner Terrasse aus auf zwei geparkte Autos geschossen haben. In beiden Pkw wurden Projektile gefunden, in einem Wagen steckte eines sogar noch in der Windschutzscheibe. Die Polizei forschte wenig später den mutmaßlichen Schützen aus. Auf dem Boden von dessen Terrasse wurden Patronenhülsen gefunden, über den Verdächtigen wurde ein vorläufiges Waffenverbot verhängt.

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