Sehr viel A-Lagen
Linzer Leerstandsquote konnte minimal gesenkt werden
19.03.2026Vor allem der Textilhandel kämpft derzeit mit der schlechten Konsumlage.
Linz. Laut dem heute veröffentlichten City Retail Report Österreich 2025/26 von Standort+Markt liegt die Leerstandsquote in Linz aktuell bei 2,8 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr (3 Prozent) konnte der Leerstand damit leicht um 0,2 Prozentpunkte reduziert werden. Damit liegt Linz deutlich unter dem Durchschnitt der österreichischen Primärstädte, der bei 4,8 Prozent liegt.
„Die Situation hat sich verbessert. Gleichzeitig braucht die Linzer Innenstadt eine laufende Weiterentwicklung mit der richtigen Mischung aus Wirtschaft, Tourismus, Arbeiten und Wohnen. Gute Erreichbarkeit, ausreichend Ladezonen und moderne Parklösungen sind dafür ebenso entscheidend wie eine hohe Aufenthaltsqualität, die Besucherinnen und Besucher länger in der Stadt hält – davon profitieren Handel, Gastronomie und Dienstleistungen gleichermaßen“, sagt Klaus Schobesberger, WKO Linz-Stadt Bezirksstellenobmann.
Gemeinsame Stärkung der Innenstadt als Ziel der Linzer Wirtschaftspolitik
Aus dem City Retail Report und dem laufenden Shopflächen-Monitoring geht hervor, dass Linz nach Graz die zweitgrößte innerstädtische Flächenkapazität in den Bundesländern aufweist. Weiters wird der hohe Wert von 83.700 m2 in der A-Lage nur von der Verkaufsfläche der Wiener Mariahilfer Straße getoppt.
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Nichtsdestotrotz übt der Online-Handel weiterhin Druck auf den Einzelhandel aus. Um hier entgegenzuwirken und das Einkaufserlebnis in der Innenstadt zu sichern, setzt die Stadt Linz in Kooperation mit dem Linzer City Ring auf ein Standortmanagement. Weiters will die Stadt durch die schrittweise Umsetzung des Innenstadtkonzepts Akzente gesetzt, um die Aufenthaltsqualität zu stärken, etwa mit der Umgestaltung des Martin-Luther-Platzes.