Die Merch-Karte "Du hast so schöne braune Augen wie die Donau" bringt es auf den Punkt, was man in Linz erwarten kann.
Linz. Ein Jahr nach dem Start der neuen Marke "Take a risk, visit Linz" zog Linzer Tourismuschefin Marie-Louise Schnurpfeil zufrieden Bilanz. Vor allem der schräge Kampagnenfilm zu Expect the Unexpected hat durch den Einsatz von KI für Diskussionsstoff gesorgt. "Es wird heuer wieder ein Video geben, allerdings nicht mehr von Fora Ultra", schürt Schnurpfeil Vorfreude. Die neuen Merchandising-Artikel - wie Take a risk-Socken - gehen laut der Touristikerin weg wie Semmeln.
Im Vorjahr wurden in Linz 1.034.077 Nächtigungen verzeichnet, das ist ein Plus von 1,22 % gegenüber 2024. Durch die anstehenden Hoteleröffnungen - Arcotel im April und Motel One im Jänner - stockt Linz von 7.800 auf rund 8.500 Gästebetten auf. Der Tourismusverband wünscht sich noch mehr Hostels für Schülergruppen. "Unser Ziel ist es die Aufenthaltsdauer der Gäste zu verlängern, sie liegt derzeit bei knapp zwei Tagen", so Schnurpfeil. Viel Potential würde es auch noch für Nächtigungsstopps auf langen Autoreisen geben. Schnurpfeil schwebt eine Pushnachricht bei Grenzübertritt vor.
Bis Ende des Jahres soll ein Digitaler Gästeberater im Foyer des Alten Rathauses aufgestellt werden, der auch außerhalb der Öffnungszeiten der Tourist Information Gästen und Einheimischen Tipps geben wird.