Iran-Krieg

Feuer auf US-Flugzeugträger: 200 Seeleute behandelt

Die Nachrichtenagentur "Reuters" berichtet unter Berufung auf zwei US-Regierungsvertreter, dass der im Krieg gegen den Iran eingesetzte US-Flugzeugträger "Gerald R. Ford" nach einem Feuer an Bord einen Hafen anlaufen muss. 

Der US-Flugzeugträger Gerald R. Ford, der im Rahmen von Operationen gegen den Iran im Einsatz ist, wird nach einem Brand an Bord voraussichtlich vorübergehend die Souda-Bucht auf Kreta ansteuern. Dies teilten, laut Nachrichtenagentur "Reuters", US-Beamte am Dienstag mit. Der Grund: In der Hauptwäscherei des Schiffes war ein Feuer ausgebrochen. Es habe Stunden gedauert, den Brand unter Kontrolle zu bringen. Der Vorfall habe sich laut "New York Times" bereits vergangene Woche ereignet.
200 Seeleute medizinisch behandelt

Die beiden Beamten, die unter der Bedingung der Anonymität mit "Reuters" sprachen, machten keine Angaben dazu, wie lange die Ford voraussichtlich auf Kreta bleiben wird. Einer der Insider sagte, dass fast 200 Seeleute wegen Rauchverletzungen behandelt wurden; zudem waren etwa 100 Schlafplätze von den Auswirkungen betroffen. Ein Besatzungsmitglied soll aufgrund von Verletzungen vom Schiff ausgeflogen worden sein.

Seit 9 Monaten im Einsatz

Unmittelbar nach Ausbruch des Feuers hatte das US-Militär erklärt, dass keine Schäden an der Antriebsanlage des Schiffes entstanden seien und der Flugzeugträger voll einsatzbereit bleibe.

Das Kriegsschiff ist seit neun Monaten im Einsatz und nahm vor seiner Ankunft im Nahen Osten unter anderem an Operationen gegen Venezuela in der Karibik teil. Die Dauer des Einsatzes hat Fragen zur Moral der Seeleute an Bord und zur Einsatzbereitschaft des Kriegsschiffes aufgeworfen.

Die Ford, mit mehr als 5.000 Seeleuten an Bord, führt über 75 Militärflugzeuge mit sich, darunter Kampfflugzeuge vom Typ F-18 Super Hornet. Die Ford verfügt über modernste Radarsysteme, die bei der Luftraumüberwachung und Navigation unterstützen.

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