Anlässlich Ostern

OÖVP: Ethikunterricht schon in Volksschule für alle von Religion abgemeldeten Kinder

29.03.2026

Die OÖVP will, dass alle Schüler - egal welcher Religion sie angehören - wissen sollten, warum Ostern in Oberösterreich gefeiert wird.  
 

Zur Vollversion des Artikels
© Getty
Zur Vollversion des Artikels

OÖ. Anlässlich des bevorstehenden Osterfestes tritt OÖVP-Landesgeschäftsführer Florian Hiegelsberger für bundesgesetzliche Reformen zugunsten einer durchgängigen Vermittlung ethischer Grundwerte ab dem Kindesalter ein. So müsse im Schulunterrichtsgesetz festgelegt werden, dass die prägenden Werte und Festtage Österreichs im Schulunterricht zu vermitteln sind. Zudem müsse gesetzlich festgelegt werden, dass die Nicht-Teilnahme am konfessionellen Religionsunterricht schon ab der Volksschule automatisch die Pflicht zur Teilnahme am Ethik-Unterricht auslöst und nicht erst ab der 9. Schulstufe.  

„In den Volksschulen werden demnach nur rund 80 Prozent der Schülerinnen und Schüler mit einem konfessionellen Religionsunterricht erreicht, in den Mittelschulen nur rund 70 Prozent. Heißt: Tausende Kinder und Jugendliche bleiben beim derzeitigen System ohne frühe Werteschulung. Daher muss künftig bei Nicht-Teilnahme an einem konfessionellen Religionsunterricht schon in Volksschulen und Mittelschulen verpflichtend Ethik-Unterricht folgen", so Hiegelsberger.