Junge sind lustlos

Studie erregt: Sex ist out

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Sie surfen zu viel im Internet - keine Zeit für Erotik.
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Nie war es so leicht, einen Partner kennenzulernen. Doch die Jungen haben immer weniger Sex.

Wien. Trotz Dauerberieselung durch sexualisierte Bilder. Trotz Pornografie auf Knopfdruck im Internet. Trotz Dating-Apps, mit denen man sich schnell und unkompliziert kennenlernen und treffen kann. Junge Menschen zwischen 20 und 24 Jahren sind wahre Sexmuffel.

Generation Y: 15 % haben gar keinen Sex mehr

Studie

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Er kommt zu einer paradoxen Diagnose: Gerade der scheinbar leicht gemachte Zugang zu Sexualpartnern durch Dating-Apps verhindere, dass man sich von Angesicht zu Angesicht trifft. Im Klartext: Die Generation Y ist so viel online unterwegs, dass sie nicht einmal Zeit für Sex hat.

Die Wiener Sexualpsychologin Ingrid Slupetzky beobachtet dieses Phänomen seit Jahren: „Der lebendige Partner wird ersetzt durch Facebook, Handy und ein künstliches Gegenüber. Es entwickelt sich keine Sinnlichkeit mehr.“

Auch sonst ist die junge Generation eher träge

Junge Erwachsene haben heute im Schnitt nur noch acht Sexualpartner im Laufe ihres Lebens. Bei der Generation der Baby-Boomer (bis 1964 Geborene) waren es noch elf.

Und auch sonst sind die bis 25-Jährigen eher hinten nach. Sie wohnen länger bei den Eltern, fangen später an zu arbeiten, machen später ihren Führerschein und heiraten auch später.

Kurzum, schreiben die Studienautoren, sie werden „einfach langsamer erwachsen“.