Bessere Anbindung

Neues Buskonzept in der City: 2A, 3A und 57A ändern ihre Route

28.01.2026

Der Busverkehr in der Innenstadt wird gründlich umgekrempelt. Drei Linien ändern ihre Route, 17 Haltestellen entstehen neu oder werden adaptiert. 

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© Wiener Linien/Thomas Jantzen
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Die Wiener Linien modernisieren gemeinsam mit Stadt und Bezirken das Liniennetz in der Innenstadt. Drei Buslinien bekommen neue Routen und zusätzliche Haltestellen. Durch neue Routenführungen der Linien 2A und 3A sowie 57A soll die öffentliche Verbindung zwischen City und Nachbarbezirken gestärkt und die Linien zuverlässiger gemacht werden.

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Neue Routen für 2A, 3A und 57A

Der 2A wird über die Innenstadt hinaus in den zweiten Bezirk verlängert und bindet den Karmelitermarkt sowie den Augarten an. Der 3A übernimmt teilweise Stationen der Linie 2A und bindet künftig das Wohngrätzl um die Seilerstätte besser an. Die Linie fährt ausgehend von ihrer bisherigen Route über den Schwarzenbergplatz bis zur neuen Endhaltestelle bei der Oper. Der 57A erreicht ab 2027 ebenfalls die Oper und bietet dort eine direkte Umsteigemöglichkeit zur Station Karlsplatz. Die Linie 1A bleibt unverändert.

© APA/Wiener Linien.

"Die direkte Anbindung an den 2. und 6. Bezirk bedeutet für viele Alltagswege eine Verbesserung. Mit der Erweiterung des 3A ist nun auch das Grätzel rund um die Seilerstätte besser erschlossen", betont Markus Figl, ÖVP-Bezirksvorsteher der Inneren Stadt. Für Figl ist das neue Konzept auch ein wichtiger Schritt hin zur verkehrsberuhigten Innenstadt.

Umbau beginnt im Frühsommer 2026

17 Haltestellen werden neu errichtet oder adaptiert. Die Bauarbeiten für 2A und 3A starten im Frühsommer 2026, der Betrieb auf den neuen Strecken beginnt im Herbst. Beim 57A beginnt der Umbau noch im Laufe des Jahres. Ab Frühjahr 2027 fährt die Linie auf neuer Route. Die Intervalle und Betriebszeiten aller Innenstadtbusse werden im Herbst geringfügig angepasst.

Für Öffi-Stadträtin Ulli Sima (SPÖ) ist das neue Konzept ein Gewinn für alle, die im Alltag auf kurze Wege setzen. "Unsere Fahrgäste können künftig direkt vom Herzen des ersten Bezirks zum Karmelitermarkt oder in den Augarten fahren", sagte sie.

Fiaker und Busse gehen getrennte Wege

Bei der Planung wurde darauf geachtet, dass die Öffis von beliebten Fiaker-Routen getrennt werden und somit nicht mehr ausgebremst werden. So kommen die Citybusse nicht nur schneller voran, sondern werden für die Fahrgäste auch zuverlässiger.