Bei Training
Security-Mitarbeiter schießt sich in Wien ins Bein
17.01.2026Im Zuge einer Schießausbildung kam es zu einem Arbeitsunfall. Ein WEGA-Medic außer Dienst leistete Erste Hilfe.
Wien. Bei einer Schießausbildung in einer Schießanlage im Norden Wiens kam es am Freitag gegen 11:40 Uhr zu einem Arbeitsunfall mit einer Schussverletzung. Ein 37-jähriger Mitarbeiter eines privaten Sicherheitsunternehmens nahm an einer beruflichen Weiterbildung teil, als sich beim Holstern seiner legal besessenen Faustfeuerwaffe aufgrund eines Bedienfehlers unbeabsichtigt ein Schuss löste. Dabei wurde der Mann am Oberschenkel verletzt, wie die Polizei in einer Aussendung berichtet.
Beim Eintreffen der Polizei war der Verletzte ansprechbar und wurde bereits von einem außer Dienst befindlichen WEGA-Beamten mit sanitätsdienstlicher Ausbildung (sogenannter "WEGA-Medic") erstversorgt. Anschließend übernahm die Wiener Berufsrettung die notfallmedizinische Versorgung und brachte den Mann in den Schockraum eines Krankenhauses.
Die verwendete Waffe wurde ordnungsgemäß verwahrt, ebenso ein bei der Schussabgabe beschädigtes Mobiltelefon sichergestellt. Das Arbeitsinspektorat und die Waffenbehörde wurden über den Vorfall informiert. Weitere Ermittlungen zur genauen Klärung des Unfallhergangs sind derzeit im Gange.