Koalitionsverhandlungen

1. Blick auf türkis-grüne Minister

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Im Hintergrund wird bereits über eine mögliche Ressortverteilung nachgedacht.
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Zwei Grüne gelten als Fixstarter als grüne Minister. So denn sich Türkis und Grüne einigen sollten, würden Werner Kogler und Leonore Gewessler als Minister in eine solche Regierung einziehen:

Werner Kogler als Vizekanzler

Die wahrscheinlichste Variante wäre, dass Grünen-Bundessprecher Werner Kogler Vizekanzler – mit den Agenden Kultur, Sport und Beamte – und Regierungskoordinator würde.

Umwelt & Infrastruktur: Gewessler

Ex-Global-2000-Chefin Gewessler wäre dann die logische Herrin des neu zu erschaffenden Super-Ministeriums mit Umwelt und Infrastruktur. In der ÖVP sind zwar nicht alle glücklich, den Grünen die Verkehrsagenden zu überlassen, aber „insgesamt wäre es schon logisch so“, sagt ein türkiser Stratege.

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Soziales: Hebein oder Rössler

Als zweites wichtiges Ministerium ist für die Grünen das Sozialministerium vorgesehen. Einige wollen zu dem Großressort auch die Integrationsagenden geben. Für dieses Ministerium wird der Name Birgit Hebein genannt. Allerdings muss die grüne Vizebürgermeisterin 2020 die Wiener Landtagswahl schlagen.

Wahrscheinlich wäre also Ex-Landesrätin Astrid Rössler. Es sei denn, Kogler bräuchte sie als Klubchefin, wenn er eben in eine Regierung wechseln würde. Derzeit sollen die Grünen aber auch via Headhunter nach „den besten Köpfen“ suchen, berichtet ein Insider. Vorstellbar wäre, dass ein Experte/eine Expertin Sozialministerin wird.

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Langthaler und Lockl

Als höchst ministrabel werden in der grünen Welt auch die Ex-Grünen-Stars Monika Langthaler und Lothar Lockl genannt.

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Integration: Alma Zadic

Ein drittes Ministerium – Bildung losgelöst von Wissenschaft – soll noch an die Ökobewegung im Falle einer türkis-grünen Regierung gehen. Sollte die Integration nicht in das Sozialministerium wandern, könnte etwa Alma Zadic als Integrationsstaatssekretärin ins Innenministerium wandern. So wie einst Sebastian Kurz Integrationsstaatssekretär dort war.

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Verteidigung: Starlinger, Außen: Schallenberg

Das Verteidigungsressort könnte in der Hand von Thomas Starlinger als Parteifreien bleiben. Der Übergangsminister soll von Van der Bellen forciert werden. Neben ihm könnte auch der Übergangs-Außenminister Alexander Schallenberg (ein Kurz-Vertrauter) im Amt bleiben.

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Justiz: Jabloner oder Moser

Sensibel sei auch die Besetzung des Justizressorts. Einzelne Grüne würden sich wünschen, dass Clemens Jabloner im Amt bliebe, die ÖVP ist skeptisch. Ob Josef Moser dorthin zurückkehre, sei jedenfalls noch offen.

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Innenminister: Andreas Pilsl

Dass die Grünen nicht das Innenministerium besetzen können oder wollen, scheint allen Beteiligten klar. Allerdings soll dieser heikle Posten sensibel besetzt werden. Türkis und Grün könnten sich hier auf den oberösterreichischen Landespolizeidirektor Andreas Pilsl einigen. Er wurde unter den VP-Grün-Koalition in Oberösterreich installiert und soll weiterhin das Vertrauen beider Parteien und des Bundespräsidenten genießen. Er wurde bei der Bestellung der Übergangsregierung von SPÖ und FPÖ als Innenminister verhindert.

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ÖVP setzt auf bewährtes Team

Die weiteren ÖVP-Minister leiteten bereits in der letzten Regierung Ressorts. Gesetzt sind Elisabeth Köstinger, Margarete Schramböck, Hartwig Löger und Gernot Blümel. Sie dürften ihre Ressorts – Landwirtschaft, Wirtschaft, Finanzen und Kanzleramtsagenden – weitgehend behalten. Ob Heinz Faßmann in einer türkis-grünen Regierung ein Comeback als Bildungsminister feiert, ist völlig offen.

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Isabelle Daniel