Pensions-Affäre

Mehr als 2 Millionen € Pensions-Rückstellung für Ex-ORF-Chef Wrabetz

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Inmitten um die Diskussion um Sparmaßnahmen im ORF platzt nun eine "Pensions-Affäre" um Alexander Wrabetz.
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Viel Aufregung gibt es derzeit um die Sparmaßnahmen im ORF. Medienministerin Susanne Raab fordert einen „ORF-Rabatt“. Sie will, dass der ORF einspart und die GIS-Gebühr (die künftig anders heißen soll) deutlich billiger wird. Mitten in diese Diskussion – und ein dieswöchiges Treffen zwischen Raab und ORF-Chef Weißmann – platzt nun eine „Pensions-Affäre“: Es geht um die Luxuspension für den ehemaligen ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz. Laut ORF-Insidern soll Wrabetz – er ist mittlerweile Rapid-Präsident – ab dem 65. Lebensjahr rund 8.000 Euro Zusatzpension vom ORF erhalten. Die Pension soll der ORF für die nächsten 20 Jahre rückgestellt haben – also insgesamt mehr als 2,2 Millionen Euro.

Interessant ist freilich das Timing des Pensions-Outings: Denn seit der Wahlniederlage in Niederösterreich wird Wrabetz als möglicher Nachfolgekandidat von Pamela Rendi-Wagner an der SPÖ-Spitze kolportiert. Ein Interesse an der „Pensions-Affäre“ hätten also zwei Parteien: Die ÖVP, die den Spar-Druck auf den ORF erhöhen will. Oder gewisse Kreise in der SPÖ, die Wrabetz als Rendi-Nachfolger verhindern wollen und einen anderen Kandidaten forcieren …