Öffnungs-Gipfel am Feiertag

Chaos um Lockdown-Ende

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Noch ist nicht fix, wer wirklich am 13. Dezember öffnen darf. Viele Betriebe verzweifeln.
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Wien. Die Rochaden in der ÖVP verzögern auch die Entscheidung über das Lockdown-Ende. Am 13. Dezember sollte ja alles wieder aufsperren, geplant ist ein Ende der Ausgangsbeschränkungen für Geimpfte und Genesene. Doch die Überlastung der Intensivstationen (siehe unten) und die neue gefährliche Variante Omikron könnten dieses Vorhaben zumindest teilweise vereiteln.

Offiziell gibt es noch keinen Termin für den nächsten Gipfel, doch gegenüber ÖSTERREICH bestätigt ein Landeshauptmann: Kommenden Mittwoch, am 8. Dezember, findet am Vormittag im Kanzleramt ein „Öffnungs-Gipfel“ mit Kanzler und Gesundheitsminister und Landeschefs statt. An diesem Tag werden auch die aktuellen Infektions-Analysen der Experten vorliegen.

Viele Betriebe brauchen mehr Vorbereitungs-Zeit

Protest. Die Unternehmer üben Druck aus. Immerhin: Der Handel alleine verliert knapp eine Milliarde Euro pro Woche. Wirtschaftskammer-Präsident Harald Mahrer fordert vehement, dass der Handel, die Lokale und Hotels nach 20 Schließtagen alle wieder aufsperren dürfen: „Es ist skandalös und ein Drama, dass wieder Betriebe geschlossen wurden, die nachweislich nichts zum Infektionsgeschehen beitragen. Hotels beispielsweise haben sich selbst zu 2G verpflichtet plus PCR-Tests – das ist Gold-Standard, das gibt es sonst nirgends.“

Kurzfristig. Wenn Betriebe erst am Feiertag erfahren, dass sie am Montag aufsperren dürfen, gehen sich viele Vorbereitungen nicht aus. Lokale etwa werden kaum alle Lebensmittel bestellen können.
Nicht öffnen! Allerdings gibt es gewichtige Gegenstimmen zum Aufsperren: Paul Sungler, Chef der Salzburger Landeskliniken, sagt, es ist noch zu früh: „Die Lage ist zu angespannt.“