Politik-Insider

Kickls Hofburg-Taktik und seine Konkurrenten

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FPÖ, MFG, Marco Pogo und Grosz wollen gegen Van der Bellen antreten.
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Nervosität. FPÖ-Chef Herbert Kickl erklärte, dass es „Fake News“ seien, dass er selbst als Bundespräsidentschaftskandidat antreten wolle. Mehrere FPÖler berichten ÖSTERREICH aber weiterhin, dass er genau das ausgelotet habe. Die Story darüber habe ihn aber „nervös gemacht“. In der Hinterhand wolle er sich auch die Kandidatur eines „Prominenten“ lassen. Kickl weiß, dass seine eigene Kandidatur ein Risiko wäre:

Einerseits könne er die FPÖ damit hinter sich einen. Selbst seine Kritiker müssten während des Wahlkampfs quasi gute Miene zum bösen Spiel machen. Andererseits würde er aber am Resultat von Norbert Hofer gemessen werden. Er „müsste zumindest in die Stichwahl kommen“, ätzt ein Blauer. An­dere geben sich milder: „Er muss zumindest 30 Prozent schaffen.“ Alexander Van der Bellen – wir berichteten – dürfte sich jedenfalls längst wieder entschieden haben anzutreten. Das Konzert für die Ukraine am ­vergangenen Wochenende habe zudem gezeigt, dass er auch bei Jungen gut ankäme, meint ein Grüner.

MFG und Pogo kosten die FPÖ Stimmen

Kandidaten. Aber: Auch Bierpartei-Chef, Arzt und Musiker Marco Pogo will antreten. Er könnte durchaus bis zu zehn Prozent schaffen, meinen Politstrategen. Gleiches gelte für die MFG, deren Parteichef Michael Brunner ebenfalls antreten will. Auch Gerald Grosz will das. Damit würden mindestens zwei Parteien im selben Wählerteich wie die FPÖ fischen.