Die neuen Gesetze 2018
Das ändert sich im neuen Jahr
Geldsegen. Lohnerhöhungen teils deutlich über der Inflationsrate (1,7 %) erwarten uns. Besonders gut sieht es mit 3 % mehr für Metaller aus. Pensionen werden sozial gestaffelt erhöht: Kleine Pensionen um 2,2 %, ganz große gar nicht. Die Familienbeihilfe wird um 1,9 % erhöht.
Weniger Bürokratie. Für Sonderausgaben wie Kirchenbeiträge und Spenden wird ein automatischer Datenaustausch mit der Finanzverwaltung eingerichtet.
Verbot. Banken dürfen ab 13. Jänner ihren Kunden nur mehr in Ausnahmefällen Gebühren für Bargeldabhebungen mit der Bankomatkarte verrechnen.
Digital. Ende der Zettelwirtschaft beim Arzt. Verordnungen und Überweisungen können künftig elektronisch abgewickelt werden.
Erleichterung. Länder dürfen nicht mehr auf das Vermögen von Pflegebedürftigen in stationären Heimen zugreifen.
EU-Vorgabe. Ab Mitte des Jahres gelten neue Regeln für Pauschalreisen. Der Konsumentenschutz wird erheblich gestärkt.
VfGH-Erkenntnis. 2018 bringt ab dem Herbst voraussichtlich wieder Studiengebühren für berufstätige Langzeitstudenten.
Reform. Mit dem im September startenden Schuljahr 2018/
19 wird es umgesetzt. Leiter der neuen Bildungsdirektionen wird bestellt.
Aus. Gegen Ende 2018 wird die Europäische Zentralbank (EZB) keine 500-Euro-Scheine mehr ausgeben.
Elektronisch. Anstelle einer Klebevignette kann erstmals eine digitale Autobahn-Vignette erworben werden.
Quote. Ab 2018 gilt eine Mindestquote von 30 % Frauen in Führungsgremien.
Gekippt. Das für Mai 2018 geplante Rauchverbot haben VP-FP gekippt.
Strenger. Die EU hat sich zum Terrorschutz auf strengeres Waffenrecht geeinigt.
Schutz. Besserer Schutz vor Diskriminierung durch Belästigung und stärkere Förderung von Assistenzhunden.
Neu. Ab Mitte 2018 ist die Anrechnung des Partnereinkommens auf die Notstandshilfe abgeschafft. Davon profitieren viele Frauen.