Staatsanwalt knackt Jenewein-Handy
FPÖ zittert vor Handy-Gate
Wien. Für Hans-Jörg Jenewein, einst im Nationalrat FP-Fraktionsführer im BVT-Ausschuss über die Geheimdienste, heute Mitarbeiter im blauen Parlamentsklub, gilt natürlich die Unschuldsvermutung – Monate nach der Hausdurchsuchung in seiner Wohnung wegen des Verdachts der Anstiftung zum Amtsmissbrauch eines Top-Verfassungsschützers kocht die Affäre aus dem vorigen September jetzt wieder hoch.
Bei der Hausdurchsuchung waren neben USB-Sticks, Computern und Akten auch Handys von Jenewein beschlagnahmt worden – er hat monatelang dagegen gekämpft, dass die Daten darauf ausgewertet werden dürfen. Jetzt gab das Gericht der WKStA recht – die brisanten Chats des Kickl-Intimus werden ausgewertet.
Jenewein reagierte bis Redaktionsschluss nicht auf ÖSTERREICH-Anfragen. Die FPÖ zittert vor ihrem Handygate.