Pause für KHG

Grasser: Urteil erst in einem Jahr

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Der Buwog-Prozess gegen Grasser und Co. wird zur unendlichen Geschichte.
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Telekom

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Zeugen

Rund um Weihnachten dürfte die Einvernahmen abgeschlossen sein, dann kommen die Zeugen an die Reihe. Die Staatsanwaltschaft möchte in der Buwog-Causa 160 Zeugen laden, darunter so klingende Namen wie Ex-Hypo-Chef Tilo Berlin oder Julius Meinl.

In der Sache Telekom sind es rund 60. Dazu kommen noch die Entlastungszeugen der Verteidigung.

Urteil

Mit einem Urteil rechnet niemand mehr vor Ende 2019. „Das ist meine vorsichtige Prognose“, so Grasser-Anwalt Manfred ­Ainedter zu ÖSTERREICH. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Grasser-Anwalt: "Buwog-Urteil nicht vor Ende 2019"

© APA/HANS KLAUS TECHT/APA-POOL

ÖSTERREICH: Ihre erste Bilanz: Wie läuft der Prozess?

Manfred Ainedter: Es läuft absolut gut. Von der Anklage bleibt nichts mehr übrig. Von einem Tatplan, der sich durch die Anklage zieht, ist keine Rede mehr.

ÖSTERREICH: Wie bewerten Sie die Arbeit der Richterin?

Ainedter: Sie ist penibel und absolut fair.

ÖSTERREICH: Jetzt ist Pause für Grasser. War es sinnvoll, das Telekom-Verfahren einzubeziehen?

Ainedter: Über die Sinnhaftigkeit dieser Vorgehensweise kann man geteilter Meinung sein.

ÖSTERREICH: Wann rechnen Sie mit einem Urteil?

Ainedter: Meine vorsichtige Prognose lautet: Das Buwog-Urteil kommt nicht vor Ende 2019.