Beamte tranken in Kanzler-Wohnung

Kanzler-Affäre: So lief Cobra-Crash

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Katharina Nehammer weist in ÖSTERREICH anonyme Vorwürfe zurück.
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Wien. Bier, Wein und Hochprozentiges beschäftigen die österreichische Innenpolitik seit Tagen. Der Grund: Getrunken wurde in der Kanzlerwohnung – von zwei Personenschützern der Cobra. Mit Kanzlergattin Katharina Nehammer haben sie am Nachmittag des 13. März angestoßen.

Nach 16 Uhr prostete man sich zu. Es hätte bei einem Bier bleiben sollen. Doch daraus wurden drei und auch ein Achterl Wein …

Ein Beamter soll sich wohl auch ein Stamperl Hochprozentiges gegönnt haben, als die Kanzlergattin nicht im Raum war. Am Ende soll sich bei den Personenschützern ein Promillewert von 1,2 ergeben haben.

Blutiger Sturz und eine Klarstellung zum Vorwurf

Sturz beim Wasserlassen. Nachdem die Kanzlergattin um 16.45 Uhr das Haus verließ, um ihren Mann in einem Heurigen zu treffen, wollten auch die Cobra-Polizisten bald nach Hause. „Einer von ihnen stürzte beim Wasserlassen vor dem Haus so schwer, dass er an Kopf und Händen blutete“, heißt es aus gut informierten Polizeikreisen zu ÖSTERREICH.

Beim Wegfahren um 17.30 Uhr krachten die Cobra-Beamten in mehrere geparkte Autos, zerkratzten den Lack und stellten ihren dunklen Audi A6 dann in der Meidlinger Kaserne ab: Disziplinarverfahren!

„Keine Botendienste“. Katharina Nehammer sagt ÖSTERREICH: „Weder mein Mann noch ich haben nach dem Unfall bei der Cobra interveniert.“ Und: „Das Personenschutz-Team hat mich selbstverständlich bei Einkäufen begleitet. Aber ich habe diese Personen, die zu meinem Schutz bestimmt sind, nie für Botendienste eingesetzt. Das wäre absurd.“